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06.11.2026 7

DER SUFI HINTER ADOLF HITLER: RUDOLF VON SEBOTTENDORF – FURKAN BIN ABDULLAH

DER SUFI HINTER ADOLF HITLER: RUDOLF VON SEBOTTENDORF – FURKAN BIN ABDULLAH

DER SUFI HINTER ADOLF HITLER: RUDOLF VON SEBOTTENDORF – FURKAN BIN ABDULLAH

Rudolf von Sebottendorf wurde 1875 in Sachsen geboren. Sein bürgerlicher Name war eigentlich Rudolf Glauergewesen.  Über ihn wird gesagt, dass er ein Sufi, ein Okkultist, ein Antisemit, ein Geheimagent, der eigentliche Mann hinter Adolf Hitler, und vieles mehr sei. Weil er sich sehr stark für Esoterik und den Okkultismus beschäftigte, verließ er schon mit 26 Jahren, im Jahr 1901 Deutschland und ging in das Osmanische Reich. Zuerst setze er sich in Kairo nieder, wo er Hüseyin Fahri Pascha kennenlernte, der ihn die islamische Mystik und die Alchemie beibrachte. Später wurde er von ihm nach Istanbul, zur Hauptstadt des Kalifats geschickt. Dort existierten sich zu jener mystischen Zeit,Derwische, Bankiers, Agenten, aber auch viele deutsche Offiziere. Es war die Epoche gewesen, indem der Kalif Sultan Abdulhamid Han ist Istanbul herrschte. Von dort ging später er nach Bursa.

In Bursa hatte er 1901 die Bekanntschaft mit einer jüdischen Familie namens Termudi gemacht, welche ihn in eine Freimaurerloge und dem Kabbalismus eingeführt hat. Anbei beschäftigte er sich auch mit der berühmten Okkultisten Helena Blavatsky.

Er beschäftigte sich dort vor allem mit der islamischen Mystik, dem Sufismus. In diesem Zusammenhang soll er auch zum Islam konvertiert sein. Er wurde dabei vor allem in den Bektaschi Orden eingeführt.  Es wird berichtet, dass er dabei den Namen Şefik Hüsnü erhielt. Dort lernte er die Bildung eines islamischen Geheimbundes, durch die Einheit von Fana und Baqa, aber auch die Geschichte der Türken, welche bei Ergenekon entstanden sein soll. Gleichzeitig sah er die Jungtürken Bewegung, wie sie sich gegen den Sultan mobilisierte. 

In seinem 1924 erschienenen Werk beschreibt Glauer Begegnungen mit dem Sufismus, insbesondere dem Bektaschi-Derwisch-Orden, die er als „alte türkische Freimaurerei“ tituliert. 

1908 kam er wieder nach Istanbul, wo er den Ausruf der zweiten osmanische Verfassungsperiode miterlebte. 1910 gründete er eine mystische Loge in Istanbul. 

Im Orient wurde er von einem ausgewanderten Baron Heinrich von Sebottendorf adoptiert und nannte sich seitdem Baron Rudolf Freiherr von Sebottendorf. Mit diesem Titel konnte er sich auch nun in Deutschland Gehör verschaffen. Er erwarb die osmanische Staatsbürgerschaft und nahm sogar als Soldat und Helfer beim Roten Halbmond in der osmanischen Armee am Zweiten Balkankrieg von 1912 teil.

 

Rückkehr nach Deutschland:

Anschließend kehrte er Ende 1912 nach Deutschland zurück. Das war der Beginn des Zündstoffs, östlicher Mystik und des europäischen Nationalismus. Wegen seiner osmanischen Staatsangehörigkeit wurde er im Ersten Weltkrieg nicht zum Militär einberufen. Sebottendorf trat in jener Zeit dem völkischen Germanenorden bei. Dieser war im jedoch viel zu Säkular und war nicht mit den Sufi Orden des Orients zu vergleichen.

 

Der Orden der Thule Gesellschaft:

In diesem Zusammenhang sammelte er Anfang 1918 die verbliebenen Münchner Mitglieder, um einen bayerischen Ableger des Ordens zu gründen. Dies war die Thule-Gesellschaft. 

Sie wurde offiziell im August 1918 unter dem Namen „Thule Gesellschaft, Orden für deutsche Art“ im Münchner Hotel Vier Jahreszeiten gegründet. Ihre Ideologie war völkisch und auf der östlichen Alchemie aufgebaut. Unsere Vermutung jedoch ist, dass sie ihre Fundamente im damaligen Istanbul, in Teşvikiye gegründet wurden. 

Ende 1918 wurde der 1. Weltkrieg mit einer Niederlage beendet. In Bayern wurde ein sozialistischer Freistaat ausgerufen, der einige Mitglieder der Thule Gesellschaft tötete. Rudolf von Sebottendorf rief sie nun zu Märtyrern aus, so wie er es von Muslimen lernte.

 

Gründung der DAP und der NSDAP:

Er bemerkte, dass er so nicht weiter kam, und gründete, wie von den Jungtürken, sowie der İttihad ve Terakki Organisation kopiert, die DAP. Dadurch wollte der den Marxismus beseitigen, der nach seinen eigenen Angaben, von einigen Juden gegründet wurde. Als die DAP sich in der Münchener Bierbrauerei traf, beteiligte sich 1919 zum ersten Mal Adolf Hitler bei ihnen, der zur erst als Agent des Staates eingeschleust worden sei. Rudolf wollte von seiner Rede und seines Charismas profitieren und dachte dabei an ein Verhältnis wie Murid und Murschid in einem Sufi Orden. Jedoch knapp 13 Monate später übernahm Adolf Hitler die Kontrolle über die DAP und wandelte ihren Namen in die NSADP um.

Er missbrauchte alle Informationen von Sebottendorf und fing an ihn immer mehr auszugrenzen. Als Vorwand wurde sein Kontakt zur jüdischen Termudi Familie, als auch sein erkaufter Titel dargelegt. 

1923 misslang Adolf Hitler der Putschversuch und kam ins Gefängnis, wo er sein Buch „Mein Kampf“ begann zu schreiben. Vieles nahm er von Rudolf von Sebottendorf, wobei er ihn nicht einmal namentlich erwähnte. Bei seiner Inhaftierung war auch Rudolf Heß mit dabei gewesen.

Rudolf Heß, der 1894 in Ägypten geboren wurde, war dabei ein Bindeglied zwischen dem Umfeld der Thule-Gesellschaft und der späteren NS-Führung. Später wurde er einer seiner engsten Vertrauten und 1933 sogar „Stellvertreter des Führers“.

Bestimmte Kreise behaupten, dass das Ziel von Sebottendorf in der Thule Gesellschaft darin bestand, eine Art islamischer Illuminaten mit bestimmten Juden, welcher der abrahamitischen Lehre treu blieben, zusammen zu gründen, indem ein deutsch-osmanisches Großreich angestrebt werden sollte. 

Weil er eine sog. Rehabilierung der falschen Ideologien wollte, indem die universale Wahrheit im Sufismus suchte, soll dies Später durch die Nazis falsch aufgegriffen, und als Auslöschung bestimmter Gruppen verstanden worden sein, wovon sich Sebottendorf angeblich distanzierte, welches auch später zum Bruch mit Adolf Hitler geführt haben soll. 

 

 

Die Rückkehr ins Osmanische Reich:

1924 verließ er Deutschland und blieb bis 1933 in der Türkei. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er die Thule-Gesellschaft neu gründen wollte. 

Im gleichen Jahr veröffentlichte er sein Buch „Bevor Hitler kam,“ in dem er den Einfluss der Thule-Gesellschaft in der Frühzeit der nationalsozialistischen Bewegung beschrieb. Das Buch wurde daraufhin sofort verboten.

Adolf Hitler war zweifelsohne ein Mann mit unterschiedlichen Hintergründen. Es gab einige gute und viele negative und falsche Ansichten bei ihm. Jedoch ist eines offensichtig, nämlich dass er im Laufe der Zeit ein kranker und narzisstischer Mann wurde, der sogar die Kontrolle über sich selbst verlor. 1934 wurde Sebottendorf aus Deutschland abgeschoben und ließ sich erneut in der Türkei nieder.

 

Sein Tod:

Eigentlich verschwinden sich seine Spuren dort allmählich. Man weiß nicht genau, was er dort tat. Jedoch beobachtete er, wie dass was er gründete, ein ganz anderes Ausmaß annahm.  Einige behaupteten, dass er sich im Mai 1945, nach der deutschen Kapitulation das Leben nahm. Einige sagten, dass er wegen seiner Informationen ermordet wurde. Einige hingegen behaupten, dass er bis 1965 in Istanbul lebte und in einem Park in Üsküdar erfror. 

 

Offene Fragen:

- War er wirklich ein Sufi und Muslim?

- Hatte er nur vor, dass geheime Wissen des Islams für sich zu auszunutzen?

- Symbolisierte seine Suche auch gleichzeitig die deutsche Identitätskrise?

- War die tatsächliche Kraft hinter Adolf Hitler, die aus der Geschichte gestrichen wurde?

- Oder war er vielleicht doch nur ein Lügner und nichts davon stimmte?

- Oder war das alles die Strafe Gottes, weil Menschen einiges Wissen des Islams nur für eigenen Profit missbrauchten?
 

Furkan bin Abdullah
Sontra den 24.05.1448 – 04.11.2026

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