DIE GESANDTEN ALLAHS UND DER TAUHIDGLAUBE

17-12-2019

Die Gesandten Allahs und der Tauhidglaube

Zweifellos hat Allah (swt) zu jedem Volk einen Propheten entsandt. Von Adem (as), dem ersten Gesandten, bis hin zu Muhammad (saws), dem letzten Gesandten, erweckte Allah (swt) in jeder Volksgruppe einen Gesandten. Sie alle hatten denselben Auftrag: Die Menschen dazu einzuladen, nur Allah (swt) zu dienen und die Taghut zu verleugnen.

Allah (swt) sagt: „Gewiss haben Wir zu jedem Volk einen Gesandten geschickt (und ihnen befohlen): ‚Dient nur Allah und meidet den Taghut?“ (an-Nahl: 36)

Die Worte ,,meidet den Taghut“ bedeuten ,,kehrt euch vom Taghut ab, entfernt euch so vom Taghut, dass ihr auf einer Seite seid und der Taghut auf der anderen.“

Dieser Vers zeigt, dass alle Gesandten als erstes zum Tauhid einluden und zu diesem Zweck gesandt wurden. Zudem zeigt dieser Vers, dass ohne die Abkehr vom Taghut die Ibada zu Allah (swt) in wahrer Bedeutung nicht ausgeführt werden kann. Folglich gilt: Wer Allah (swt) dient, aber sich vom Taghut nicht abkehrt, der ist kein Muwahhid. Leider ist diese Tatsache vielen Menschen, die von sich behaupten Muslime zu sein, unbekannt.

 

Die Weisheit Allahs in der Entsendung von Gesandter

  1. Sie wurden gesandt, um den Menschen die Beweise zu erläutern.

Allah (swt) sagt: „Wir schickten Gesandte als Überbringer froher Botschaften und Warner (vor der Hölle), damit die Menschen nach den Gesandten keine Beweise gegen Allah haben.“ (an-Nisa: 165)

  1. Sie wurden gesandt als Barmherzigkeit Allahs für alle Welten.

Allah (swt) sagt: „Wir haben dich nur als Barmherzigkeit für alle Welten gesandt.“ (al-Anbiya: 107)

  1. Sie wurden gesandt, um den Menschen den Weg zu Allah (swt) aufzuzeigen. Denn der Mensch kann seine Pflichten gegenüber Allah (swt) im Detail nur durch die Gesandten erfahren.

 

Das Vermächtnis des Gesandten Allahs (saws)

Ibn Mas’du sagte: „Wenn jemand das Vermächtnis des Gesandten Allahs (saws) sehen möchte, auf das er sein Siegel gesetzt hat, soll diesen Vers lesen: „Sprich: ‚Kommt her! Ich will euch mitteilen, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt Ihm nichts beigesellen…“ (al-An’am: 151) (T irmizi und Tabarani)

Im Folgenden wollen wir diesen Koranvers etwas näher erläutern:

„Sprich: ‚Kommt her! Ich will euch mitteilen, was euer Herr euch verboten hat.“ Allah (swt) sagt in diesem Vers zu Seinem Gesandten Muhammad (saws): „O Muhammad! Sprich zu den Götzendienern, die ihre Ibada zu anderen verrichten statt Allah (swt) und sich selbst das verbieten, was Allah (swt) ihnen als Versorgung gab, und ihre eigenen Kinder töten: Ihre Taten sind das Resultat ihrer eigenen Ansichten und ihrer Täuschung durch den Satan. So sag ihnen: Kommt, ich will euch berichten, was euer Herr euch verboten hat, dies sind keine Vermutungen, Verleumdungen oder Lügen, sondern die Wahrheit, die Offenbarung Allahs und Sein Befehl. Allah (swt) hat euch bestimmte Dinge verboten. Das Recht auf Festlegung der Grenzen für das Erlaubte und für das Verbotene, gehört einzig und allein nur Allah eurem Herrn, dem Einen Gott. Nur Er allein bestimmt diese Grenzen und Er hat keinem dieses Recht übertragen.

„Ihr sollt Ihm nichts beigesellen.“ In diesem Teil des Verses fängt Allah (swt) mit der Aufzählung der Verbote an und sagt: „Das Erste, was euch verboten ist, ist das Beigesellen eines Partners an die Seite Allahs (swt). Deshalb begeht keinen Schirk, denn das wird Allah (swt) niemals vergeben und den Täter für ewig ins Verderbnis bringen.“

Das erste, was im Islam verboten wurde, ist der Schirk. Alle anderen Verbote kommen erst danach. Die Menschen müssen zuerst anerkennen, dass Allah (swt) ihr einziger Gott und Herr ist. Sie dürfen Ihm nichts zur Seite stellen und demzufolge keine rechtsprechende und gesetzgebende Gewalt außer Ihm anerkennen.

Der Schirk, von dem hier die Rede ist, tritt dann zum Vorschein, wenn das Recht auf Gesetzgebung und Herrschaft anderen statt Allah (swt) gegeben wird.

Nur wenn die uneingeschränkte Herrschaft, Allah zugesprochen wird, können das Gewissen und das Herz von dem Schmutz des Schirks gereinigt und der Verstand von jeglichem Aberglauben und allem Falschen befreit werden. Nur so kann sich die Gesellschaft von ihren törichten Bräuchen lossagen und nur so können die Menschen sich davon befreien Dienern zu dienen statt Allah (swt).

Ohne die völlige Reinigung von jeglichem Schmutz des Schirks, ist die Umsetzung des Tauhidglaubens im Alltag nicht möglich.


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Hilafet-i İslamiyye
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