DAS UNTERLASSEN DES TAKFIRS

Taten, die aus dem Islam bringen

24-01-2020

Taten, die aus dem Islam bringen

Das Unterlassen des Takfirs

Es ist Kufr die Ungläubigen nicht als Kuffar zu erklären, daran zweifeln ob sie Kuffar sind oder zu glauben, dass auch sie sich auf dem rechten Weg befinden. Die Eigenschaften der Muslime als auch der Kuffar sind im Koran und in der Sunna deutlich und unmissverständlich beschrieben. Gemäß diese Eigenschaften dürfen die Menschen als Muslime oder Kuffar eingestuft werden.

Es ist eine Auflehnung und Widersetzung gegenüber Allah und Seinem Gesandten (صلى الله عليه و سلم) eine Person als Muslim zu betrachteten, die aber von Allah und Seinem Gesandten als Kafir bezeichnet wird. Es ist ebenfalls eine Auflehnung Zweifel über den Kufr einer Person zu haben, trotz den Beweisen aus dem Koran und der Sunna, oder kein Takfir auf jene zu machen. Durch solch ein Verhalten, wird sich dem Urteil Allahs widersetzt, was dazu führt, selbst in den Kufr zu verfallen.

Allah bezeichnet sowohl die Ahlu’l Kitab (Juden und Christen) als auch die Götzendiener, die Atheisten und die Abtrünnigen als Kuffar. Da der Tauhid somit dies erfordert, muss ein Muslim sie auch als Kuffar betrachten. Um den Tauhid zu gewährleisten muss nur einzig und allein Allah gedient werden und alles andere, was neben Ihm angebetete wird, verleugnet werden. Dies ist nämlich die Bedeutung vom Glaubensbekenntnis „La ilahe illallah“. Dazu gehört beispielsweise die Distanzierung von den Muschrikun/Kuffar.

Wer trotz des offensichtlichen Kufrs kein Takfir auf die Muschrikin oder die Ahlu’l Kitab macht, oder mit dem Takfir zögert, hätte nicht entsprechend dem Urteil Allahs gehandelt und dadurch Allah, Sein Buch und Seinen Gesandten (صلى الله عليه و سلم) verleugnet.

Um ein Muslim werden zu können, muss daran geglaubt werden, dass sowohl die Juden, Christen als auch Andersgläubige (Götzendiener) Kuffar sind. Wenn bereits die Unterlassung oder das Hinauszögen des Takfirs Kufr ist, dann ist der Kufr von jenen noch viel größer, die behaupten: „Juden und Christen besitzen ebenfalls vom Himmel herabgesandte Bücher. Sie beraten sie in ihrer Religion. Auch sie befinden sich auf der Wahrheit.“, oder: „Es steht jedem frei, zwischen der jüdischen, christlichen oder islamischen Religion zu wählen, denn sie alle sind wahr/die Wahrheit.“

In der heutigen Zeit sind leider solche Behauptungen weit verbreitet, weil die Taghuts und ihre erkauften Gelehrten (Palastgelehrten) diese Lügen, Verleumdungen bewusst unter den Menschen verbreiten. Sie propagieren die Idee der Religionsfreiheit, indem sie alle Religionen als die Wahrheit verkünden und das Zusammenkommen, -arbeit in die Wege leiten. Zudem verbreiten sie die Fitna, dass zwischen den Muslimen und den Andersgläubigen keine Feindschaft herrschen darf/soll. Es sei eine Übertreibung des Themas „Freund und Feindschaft im Islam (al-Wala wal-Bara)“, welches nur zur Hass und Feindschaft zwischen Völkern führt.

All diese Vorgehensweisen sind bewusst geplante Aktionen um den Islam zu zerstören. Diese Ansichten sind Kufr und führen aus dem Islam raus, weil sie im Widerspruch zum Tauhid und der Botschaft des Gesandten Allahs (صلى الله عليه و سلم) stehen.

Um den Takfir auf die Juden, Christen und sonstige Muschrikin zu vermeiden, wenden die Taghut und ihre erkauften Gelehrten die verschiedensten Methoden an. Sie täuschen beispielsweise die Menschen durch falsch geschmückten Wortlaut, neue Bezeichnungen, Namen und sähen bewusst Zweifel in ihnen. Sie verwenden Aussagen wie: „alle Menschen müssen sich unter einem Wort vereinigen“, „alle Völker müssen sich gegenseitig lieben“, „alle Menschen müssen den Hass unter sich aufgeben“, „alle Menschen müssen Brüder sein“, „der Weltfrieden muss hergestellt werden“.

Um ihr Ziel zu erreichen und diesen Gedankengut unter den Massen zu verbreiten und zur Akzeptanz zu führen, erlassen diese Palastgelehrten ohne sich vor Allah zur fürchten, die vom Taghut verlangten Rechtsgutachten (Fatwas). Es ist ihnen dabei bewusst, dass sie durch ihr Handeln Allah, Seinen Gesandten (صلى الله عليه و سلم) und den Islam widersprechen, widersetzten und schlussendlich leugnen. Unverschämt und ohne Furch vor Allah behaupten sie, dass die Scharia die Ordnung im Volk zerstöre, zu Unheil führe, Hass unter den Menschen verbreite und den Muslimen keinen Nutzen bringe. Auch wenn sie das nicht öffentlich kundtun, ihre Taten verraten sie (Möge Allahs Fluch auf ihnen sein). Der Gesandte Allahs (صلى الله عليه و سلم) sagt:

„Wer "La ilaha illallah" sagt und alles ablehnt, was außer Allah angebetet wird, dessen Leben und Eigentum sind unter Schutz. Seine Rechenschaft liegt bei Allah.“ (Muslim)

Der Aussage des Propheten zufolge, ist es nicht ausreichend das "La ilahe illallah" nur auszusprechen. Es muss zudem alles, was neben Allah angebetet wird, abgelehnt werden und sich von den Muschrikin abwenden. Andernfalls würde ein Teil der Grundlage des Islams, die auch eine wesentliche Grundlage des Millat-u Ibrahim darstellt, nicht ausgeführt sein. Allah befiehlt im Koran Millat-u Ibrahim zu folgen und auf dessen Weg zu schreiten, ohne davon abzuweichen oder Schwäche zu zeigen.

Wer jedoch dies nicht ausführt und Ibrahim (a.s) und seine Anhänger nicht zum Vorbild nimmt, stattdessen sich von ihnen absondert, abwendet und ihnen nicht folgt, so würde er sich selbst zu einer würdelosen und minderwertigen Person machen. Allah sagt diesbezüglich:

وَمَنْ أَحْسَنُ دِينًا مِّمَّنْ أَسْلَمَ وَجْهَهُ لِلَّـهِ وَهُوَ مُحْسِنٌ وَاتَّبَعَ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفًا ۗ وَاتَّخَذَ اللَّـهُ إِبْرَاهِيمَ خَلِيلًا ﴿١٢٥﴾

„Wer hätte eine bessere Religion, als wer sein Gesicht Allah hingibt und dabei Gutes tut und dem Glaubensbekenntnis Ibrahims folgt, (als) Anhänger des rechten Glaubens? Und Allah nahm sich Ibrahim zum Freund.“ (Der edle Koran 4:125)

 

قَدْ كَانَتْ لَكُمْ أُسْوَةٌ حَسَنَةٌ فِي إِبْرَاهِيمَ وَالَّذِينَ مَعَهُ إِذْ قَالُوا لِقَوْمِهِمْ إِنَّا بُرَآءُ مِنكُمْ وَمِمَّا تَعْبُدُونَ مِن دُونِ اللَّـهِ كَفَرْنَا بِكُمْ وَبَدَا بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمُ الْعَدَاوَةُ وَالْبَغْضَاءُ أَبَدًا حَتَّىٰ تُؤْمِنُوا بِاللَّـهِ وَحْدَهُ إِلَّا

„Ihr habt doch ein schönes Vorbild in Ibrahim und denjenigen, die mit ihm waren, als sie zu ihrem Volk sagten: „Wir sind unschuldig an euch und an dem, dem ihr anstatt Allahs dient. Wir verleugnen euch, und zwischen uns und euch haben sich Feindschaft und Hass auf immer offenkundig gezeigt, bis ihr an Allah allein glaubt. (…)“ (Der edle Koran 60:4)

Die heutigen Regenten, die von Menschenhand gemachten Systeme, die sich dem Islam zuschreiben, sind in Wahrheit widerspenstige Kuffar. Sie haben sich nämlich die Muschrikin zu engen Freunden genommen, ihre Nähe gesucht und sie verehrt. Es werden Beziehungen untereinander aufgebaut, wie sie nur unter Brüdern existieren. Sie gehen sogar soweit, dass sie gegen die Muwahhidin, die wahrhaftig dem Millat-u Ibrahim folgen, Feindschaft zeigen, Strafen, in Gefängnisse einsperren und foltern.

Folglich sind sie dementsprechend die Auftraggeber, Täter oder schweigende Zuschauer für jegliche Art des Leidens und der Folter, die den Muwahhidin zugefügt wird.

Können diese Leute nach all dem als Muslime betrachtet werden?

Der Mensch sollte folgendes sehr gut verstehen und wissen; Um ein Muslim zu werden, ist es eine Pflicht die Kuffar als Kuffar zu bezeichnen, ihnen Feindschaft zu zeigen und Hass gegenüber ihnen zu empfinden. Das gleiche muss auch gegenüber denjenigen vollzogen werden, die die Kuffar lieben und unterstützen.

Das ist die Vorgehensweise von Millat-u Ibrahim! Das ist der Islam! Nur unter diesen Bedingungen ist es möglich Muslim zu werden und Muslim zu bleiben.


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Hilafet-i İslamiyye
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