WIE FASTEN MUSLIME

15-04-2023

Wie fasten Muslime

Muslime weltweit können es kaum abwarten den gesegneten Monat Ramadan zu empfangen. Schon bevor der Ramadan beginnt, bereiten sich die Muslime mental auf den gesegneten Monat. Obwohl der Westen das Fasten als negativ empfindet, ist unter den Muslimen eine sehr große Freude und Hochstimmung zu erkennen. Sie sind sich nämlich im Klaren, welch eine besondere und gesegnete Zeit auf sie zukommt. 

Muslime beginnen und beenden sowohl den Fastenmonat Ramadan als auch die restlichen Monate des islamischen Kalenders, mit der Mondsichtung. Der Gesandte Allahs ﷺ veranlasste:

„Wenn ihr ihn (den Neumond) seht, dann fastet, und wenn ihr ihn wieder seht, dann beendet euer Fasten, und wenn seine Sichtung nicht möglich ist, so schätzt die Zeit dafür.“[1]

„Der (Mond-) Monat hat neunundzwanzig Nächte, so beginnt das Fasten nicht, bis ihr ihn (den Neumond) gesichtet habt. Und wenn die Sichtung nicht möglich ist, so vollendet die Zahl dreißig Tage.“[2]

Gemäß der Aussage des Propheten ﷺ beträgt ein Mondmonat 29 oder 30 Tage. Demnach fasten die Muslime einen Monat im Jahr, sprich 29 oder 30 Tage, je nach Mondsichtung. Allah selbst erklärt, wie die Muslime zu fasten haben:

„(….) Esst und trinkt, bis sich für euch der weiße vom schwarzen Faden der Morgendämmerung klar unterscheidet! Hierauf vollzieht das Fasten bis zur Nacht! (…)“ (Der edle Koran 2:187)

„Erlaubt ist euch, in der Nacht des Fastens mit euren Frauen Beischlaf auszuüben; sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid (…) und esst und trinkt, bis sich für euch der weiße vom schwarzen Faden der Morgendämmerung klar unterscheidet! Hierauf vollzieht das Fasten bis zur Nacht! (…)“ (Der edle Koran 2:187)

Muslime verzichten von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und den Beischlaf mit dem Ehepartner. All dies ist den Muslimen Tagsüber untersagt, bis die Sonne untergeht. Mit dem Sonnenuntergang ist sowohl die Nahrungsaufnahme als auch der Beischlaf mit dem Partner erlaubt. Selbstverständlich sollte sich der Muslim in geringer Maßen hiervon bereichern. Die weltlichen Begierden sollten reduziert werden und stattdessen das spirituelle stärken.

 

[1] Buchari

 

[2] Buchari


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