DIE WERTSCHÄTZUNG DES EDLEN KORANS

28-04-2022

DIE WERTSCHÄTZUNG DES EDLEN KORANS

Allah befiehlt den Muslimen die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit in all ihren Taten und Ibada. All ihr Tun muss und soll nur für Allah praktiziert werden. Hierbei sollte die Absicht das Wohlgefallen Allahs sein und nicht das Wohlgefallen der Menschen. Der Gesandte Allahs (صلى الله عليه و سلم) beschreibt folgende erstaunliche Situation am Tage des Gerichts:

„Wahrlich die ersten, über die am Tag der Auferstehung geurteilt wird, sind folgende: 

ein Märtyrer, der herbeigebracht wird und dem die Gaben, die er erhalten hat vorgeführt werden. Er wird sie auch erkennen und dann wird er gefragt: Was hast du damit gemacht? Worauf er sagen wird: Ich habe für Dich gekämpft, bis ich Märtyrer wurde. Und es wird gesagt: Du hast gelogen, du hast gekämpft, damit über dich gesagt wird, du seiest mutig und dies wurde auch gesagt. Dann wird er anbefohlen und auf seinem Gesicht ins Feuer gezogen.

Und ein Mann, der gelernt hat, lehrte und den Koran rezitierte, ihm werden seine Gaben vorgeführt, die er ebenfalls erkennen wird, worauf er gefragt wird: Was hast du damit gemacht? Er wird sagen: Ich habe das Wissen gelernt und gelehrt und für Dich Koran gelesen. Worauf gesagt wird: Du hast gelogen, du hast dir Wissen angeeignet, damit man dich als Gelehrten bezeichnet und du hast den Koran gelernt, damit gesagt wird, dass du ein Koranrezitator bist. Und dies wurde gesagt. Darauf wird er herbeibefohlen und auf seinem Gesicht weggezogen, bis er ins Feuer geworfen wird (…).“[1]

 

Um nicht zu diesen Menschen zu gehören, ist der Muslim verpflichtet über den edlen Koran nachzudenken. Er sollte sich regelmäßig aufrichtig mit den Koran beschäftigen, auseinandersetzten und ihn ständig rezitieren. Der Prophet (صلى الله عليه و سلم) sagte hierzu: 

„Beschäftigt euch mit dem Koran, denn bei Dem, in dessen Hand meine Seele ist, er flieht schneller als das Kamel in seiner Fußfessel.“[2]

 

In einem Hadis über den Traum des Propheten (صلى الله عليه و سلم) heißt es: 

„(…) er (ein Engel) sagte: „Geh“ so gingen wir weiter, bis wir zu einem Mann kamen, der auf seinem Hinterkopf lag und zu einem stehenden Mann, auf dessen Kopf ein großer Stein lag, mit dem er sich Wunden am Kopf zufügte. Als er zuschlug, rollte der Stein herunter, worauf er hinterher ging um ihn zu holen. Er schlug sich erneut damit auf den Kopf, worauf sich das ganze wiederholte. Ich fragte: „Wer ist das?“, worauf die beiden (Engel) sagten: „Geh weiter“.

(Später erklärte einer der Engel dem Propheten das Geschehen) Er sagte: „Denjenigen, den du gesehen hast, wie er seinem Kopf Wunden zufügt, ist ein Mann, dem Allah den Koran gelehrt hat, der jedoch die Nacht über schlief und ihn am Tag nicht praktizierte. Dies wird mit ihm bis zum Tage der Auferstehung gemacht.“[3]

 

Wenn der Wert des edlen Korans nicht geschätzt wird, dann wird es von ihm weggenommen. Jene sollten nicht behaupten, dass sie etwas vom Koran vergessen haben, vielmehr wurde es ihnen weggenommen und somit vergessen lassen. So sagt der Gesandte Allahs (صلى الله عليه و سلم):

„Schlimm ist es, wenn jemand von euch sagt: „Ich habe diese oder jene Ayah vergessen“, man hat ihn vielmehr vergessen lassen.“[4]

 

[1] Muslim 1950

[2] Buchari 5033

[3] Buchari 1386

[4] Buchari 5039, Muslim 790


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Hilafet-i İslamiyye
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