DIE TRUNKENHEIT DES TODES

28-01-2022

Die Trunkenheit des Todes
 

Die Nichtmuslime, die ihr Leben lang den Islam nicht als Wahrheit annahmen werden es auch im Todeszeitpunkt nicht annehmen können. In dieser Situation kann sich nämlich der Mensch nicht verstellen, er bringt das zum Vorschein, was in seinem inneren ist. Einige sterbende fangen plötzlich an über Dinge zu sprechen oder Handlungen zu begehen, die so nicht üblich sind und besitzen zudem einen fauligen, unangenehmen Geruch. Dies ist, weil jene Dinge ihn von der Erinnerung Allahs abhielten.

Die Todesprozedur ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige Seelen werden auf brutale Weise aus dem Körper gezogen, sodass der sterbende extrem leidet. Andere Seelen wiederum werden ganz leicht dem Körper entzogen, sodass der sterbend kaum was spürt. Fakt ist jedoch, dass die Todesprozedur bei jedem unterschiedlich verläuft. 

Jene Menschen, die rechtschaffen waren und dem Wort Allahs und der Sunna des Propheten folgten, werden in dieser schwierigen Situation Hilfe von Allah erlangen, sodass sie die Schahada aussprechen. Einige unter diese geben im Todeszeitpunkt einen schönen, angenehmen Duft von sich und haben ein fröhliches Gesicht, als ob er eine gute Nachricht übermittelt bekommen hat. Dies sind Anzeichen, dass Allah dem sterbenden geholfen hat, in der Todesprozedur standhaft zu bleiben. Ein Beispiel hierzu ist das Sterben von dem Imam der Gelehrten des Hadis, Abu Zar’ah al-Raazi:

„Abu Dscha’far Muhammad ibn Ali Warraq Abu Zar’ah sagte: „Wir waren mit Abu Zar’ah in Schahran, eines der Dörfer in Al-Riyy, als er im Sterben lag. Abu Hatim, Ibn Warah, al-Mundhir ibn Schadhan und andere waren mit ihm. Sie erinnerten sich an den Hadis: „Sagt jenen, die sterben, dass sie -La ilaha illallah- sagen sollen.“ Aber sie waren zu schüchtern, um Abu Zar´ah darauf anzusprechen. Sie sagten „Lasst uns an den Hadis erinnern.“ 

Ibn Warah sagte: „Abu Asim berichtet von Abd al-Hamid ibn Dscha’far, und er von Salih“,  und er sagte: „Ibn Abi...“ 

Aber er konnte nicht fortfahren. Dann sagte Abu Hatim: „Bundar berichtet von Abu Asim, er von Abd al-Hamid ibn Dscha’far, er von Salih…“, doch er konnte nicht fortfahren, und der Rest verweilte in Stille. 

Dann sagte Abu Zar´ah, während er im Sterben lag und seine Augen öffnete: „Bundar berichtet von Abu Asim, er von Abd al-Hamid, er von Salih Ibn Abi Gharib, er von Kathir ibn Murrah, und er wiederum von Mu’adh ibn Jabal, welcher sagte: „Der Gesandte Allahs (صلى الله عليه و سلم) sagte: 

„Wer auch immer als seine letzten Worte „La ilaha illallah“ sagt, wird ins Paradies eingehen.“ Dann verließ ihn seine Seele, möge Allahs Barmherzigkeit auf ihm sein.“[1]

Dies sind jene, über die Allah im Koran berichtet:

إِنَّ الَّذِينَ قَالُوا رَبُّنَا اللَّهُ ثُمَّ اسْتَقَامُوا تَتَنَزَّلُ عَلَيْهِمُ الْمَلَائِكَةُ أَلَّا تَخَافُوا وَلَا تَحْزَنُوا وَأَبْشِرُوا بِالْجَنَّةِ الَّتِي كُنتُمْ تُوعَدُونَ ﴿٣٠﴾

„Gewiss, diejenigen, die sagen: „Unser Herr ist Allah“, und sich hierauf recht verhalten, auf sie kommen die Engel herab: „Fürchtet euch nicht, seid nicht traurig, und vernehmt die frohe Botschaft vom (Paradies)garten, der euch stets versprochen wurde.“ (Der edle Koran 41:30)

 

[1] Siyar A’lam al-Nubala’, 13/76-85


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Hilafet-i İslamiyye
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