DIE FURCHT VOR DEM SCHIRK

10-02-2020

Die Furcht vor dem Schirk

 

Allah sagt im edlen Koran:

إِنَّ اللَّـهَ لَا يَغْفِرُ أَن يُشْرَكَ بِهِ وَيَغْفِرُ مَا دُونَ ذَٰلِكَ لِمَن يَشَاءُ ۚ

„Allah wird es gewiss nicht vergeben, dass man Ihm etwas beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. (…)“ (Der edle Koran 4:116)

In diesem Vers stellt Allah eindeutig klar, dass Er keinesfalls jene vergeben wird, die den großen Schirk begehen und anschließend ohne Tauba gemacht zu haben versterben. Aber alle anderen Sünden liegen im Ermessen Allahs, diese wird Er vergeben, wem Er will. Es gibt Sünden, die von der Seele begehrt werden, wie zum Beispiel Unzucht oder Diebstahl. Aber Schirk gehört keineswegs dazu. Schirk ist das größte Unrecht, was ein Mensch begehen kann, es ist nämlich das missbrauchen von Allahs Recht. So sagt Allah:

وَإِذْ قَالَ إِبْرَاهِيمُ رَبِّ اجْعَلْ هَـٰذَا الْبَلَدَ آمِنًا وَاجْنُبْنِي وَبَنِيَّ أَن نَّعْبُدَ الْأَصْنَامَ ﴿٣٥﴾ رَبِّ إِنَّهُنَّ أَضْلَلْنَ كَثِيرًا مِّنَ النَّاسِ ۖ

„Als Ibrahim sagte: „Mein Herr, mache diese Ortschaft sicher, und bewahre mich und meine Kinder davor, Götzen zu dienen. Mein Herr! Sie haben viele von den Menschen in die Irre geführt. (…)“ (Der edle Koran 14:35-36)

Hier wird deutlich, dass sogar der Prophet Ibrahim (a.s) seine Kinder und sich selbst vor dem Schirk fürchtete, obwohl er der Freund und der Gesandte Allahs war. Deshalb fleht er Allah, sowohl seine Kinder als auch ihn selbst davor zu bewahren in die Untiefen des Schirks zu stürzen. Wenn bereits der Anführer der Muwahhidun, der am weitesten vom Schirk entfernt war, sich so sehr vor dem Schirk fürchtete, sollten wir uns noch mehr davor fürchten und alles tun, um uns davor zu schützen. Der Gesandte Allahs (صلى الله عليه و سلم) sagte:

„Wer Allah etwas beigesellt und so verstirbt kommt in die Hölle.“ (Sahih Buchari)

„Wer zu Allah zurückkehrt, ohne Ihm etwas beigesellt zu haben, kommt ins Paradies. Und wer zu Allah mit Schirk zurückkehrt, der kommt in sie Hölle.“ (Sahih Muslim)

Wer zu Allah zurückkehrt, ohne Ihm bezüglich Seiner Göttlichkeit, Seiner Herrschaft und Seiner Namen und Eigenschaften Partner beigesellt zu haben, der kommt ins Paradies. Das bedeutet jedoch nicht, dass er direkt ins Paradies kommt. Denn sollte Allah seine Sünden nicht vergeben, so wird er erst dann ins Paradies eintreten, nachdem Allah ihn in der Hölle gemäß seiner Sünden bestraft hat. Das geht aus den anderen beweisen eindeutig hervor. Wer jedoch mit dem großen Schirk verstirbt, der kommt in die Hölle und wird niemals in das Paradies eintreten. Allahs Barmherzigkeit wird ihn niemals erreichen und er wird ewig in der Hölle bleiben.

Auf Personen, die offensichtlich mit dem Schirk verstarben, muss der Takfir gemacht werden, auch wenn sie zu Lebzeiten zu den „gottesfürchtigen“ Menschen gehörten und viele Ibadah machten. Diese Tatsache ist in der heutigen Zeit leider den meisten Menschen, die sich dem Islam zuschreiben und behaupten viel Wissen zu besitzen, unbekannt.

 


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