DIE FETWA VON SCHEICHU’L-ISLAM MUSTAFA SABRI EFENDI ÜBER DIE NEUE TÜRKISCHE REPUBLICK UND DESSEN WÄHLER

30-09-2019

DIE FETWA VON SCHEICHU’L-ISLAM MUSTAFA SABRI EFENDI ÜBER DIE NEUE TÜRKISCHE REPUBLICK UND DESSEN WÄHLER

 

Mustafa Sabri, der letzte Scheich’l-Islam (der oberste Richter) im Osmanischen Reich, Allah sei ihm gnädig, sagt wie folgt:

„Wenn ein Staat von der Linie des Islams abkommt und sagt: „die Gebote der Religion zu beachten sei nicht die Angelegenheit des Staates, sondern allein die Sache des Volkes“, so ist dann die Rede von der Trennung der Religion vom Staat. In einem solchen Falle gilt, dass der Staat vom Islam abgefallen ist. Wenn das Volk sich mit einem solchen Staat einverstanden erklärt oder der Staat im Parlament in Vertretung des Volkes (durch Wahlen) Gesetze erlässt, so fallen sowohl der Staat als auch das Volk vom Glauben ab. In diesem Falle gilt für diesen Staat als auch für das Volk der folgende Vers:

وَمَن لَّمْ يَحْكُم بِمَا أَنزَلَ اللَّـهُ فَأُولَـٰئِكَ هُمُ الْكَافِرُونَ

„Wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat- das sind die Ungläubigen.“ (Der edle Koran 5:44)

Ein politisches Regime, das die Prinzipien des Laizismus befürwortet, wird als ein solches Regime betrachtet, das sich gegen den islamischen Staat widersetzt. Infolgedessen gilt, dass erst dieser Staat vom Glauben abfällt und dann diejenigen, die diesem Staat Folge leisteten, jeder für sich dem Glaubensabfall verfielen. Genauso wie diejenigen, die an der Regierung teilnehmen, einzeln vom Glauben abfallen, so werden auch die jenen Menschenmassen, die diesem Staat gehorchen, alle zu Glaubensabtrünnigen.

Es wäre kein anderes schrecklicheres Ereignis vorzustellen als dieser abrupte und unmittelbare Glaubensabfall der Massen.“

 

 

(Mauqif al-'Aql wal-'Ìlm wal-'Âlim mir-Rabbi'l 'Âlamīn / /Stellung der Vernunft, Des Wissens und Der Gelehrten beim Herrn der Welten, 4/286)


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Hilafet-i İslamiyye
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