DER FATIMITISCHE STAAT

22-09-2019

Der Fatimitische Staat

Als der Ubaydi-Staat, so nennen sie den Fatimid-Staat, irreführend wurde, wurde dieser 907 n. Chr. in Tunsien gegründet. Sie zogen 972 n. Chr. nach Ägypten, wo er fest etabliert war. Seine Macht breitete sich auf einen großen Teil auf die muslimische Welt, wie Syrien und die arabische Halbinsel aus. Ihr Kalif beruhte sich auf den Nachfahren Fatimas zu sein, obwohl dies nicht stimmte. So heißt es über den ersten Führer Ubayd-Allah al-Mahdi:

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Es gibt verschiedene Meinungen bezüglich der Abstammung von al-Mahdi. Die können so zusammengefasst werden, indem festgestellt wird, dass er weder Hashimi noch Fatimi war.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/151]

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Die Ahnenforscher und Gelehrten bestritten seine Behauptungen bezüglich seiner Abstammung.

[Tarikh Al-Islam 321-330 nach der Hijrah S. 23]

 

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) berichtete, dass Abu Shaamah sagte:

„Sie behaupteten, Nachkommen des Propheten ﷺ zu sein, obwohl sie von einem Magier oder Juden abstammen. Irgendwann wurden sie dazu bekannt und man nannte sie Ad-Dawlah Al-Alawiyyah (der Staat der Nachkommen von Ali) oder Ad-Dawlah Al-Fatamiyyah (der Staat der Fatimiden). Tatsächlich handelt es sich jedoch um den ketzerischen Jüdischen Staat oder Magier Staat.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/213]

 

[Ihre Kufr Arten]

Das erste Problem war das einige Herrscher unter ihnen das Prophetentum für sich beanspruchen und andere die Göttlichkeit für sich. Die Fuqaha und ergebenen Anbeter unterstützten die Khawaarij in ihrem Krieg gegen die Ubaydis (Fatimiden) wegen der Kufr und Häresie der Letzteren.

Als Abu Yazid Makhlad ibn Keedaad al-Khaariji gegen Banu Ubayd kämpfen wollte, sagte Imam Dhahabi (1300 n. Chr.): Die Fuqaha und ergebenen Anbeter beeilten sich mit Trommeln und Bannern auf die Vorbereitungen. Ahmad ibn Abi'l-Waleed sprach sie am Freitag beim Jummah Gebet an, und er ermahnte sie und sagte dabei: „Trebe gegen den, der nicht an Allah glaubt und behauptet, er sei ein Herr anstelle von Allah. Daraufhin sagte er: „Oh Allah, dieser Kafir Qarmati, der als Ibn 'Ubayd-Allah bekannt ist und behauptet, göttlich zu sein, leugnet deinen Segen und er glaubt nicht an deine Herrschaft, verleumdet deine Gesandten, glaubt nicht an Muhammad (ﷺ), deinen Propheten und vergießt Blut. Verfluche ihn sehr und demütige ihn zutiefst und schicke deinen Fluch morgens und abends auf ihn. Dann kam er herunter und führte sie im Jummah-Gebet.“

[Siyar A’laam al-Nubala 15/155]

 

Derjenige der behauptete göttlich zu sein wahr der Ubaydi Herrscher, so sagte Imam Dhahabi  (1300 n. Chr.): „Der Ketzer Ismail, der behauptet, göttlich zu sein.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/173]

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Es wurde gesagt, dass er behauptete göttlich zu sein und fing an sich auch so zu verhalten. Jedoch sprachen die prominenten Persönlichkeiten seines Staates zu ihm und warnten, dass sich das ganze Volk gegen ihn auflehnen würde.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/176]

 

Diejenigen, die ihn auf die Idee brachten, waren Hamza ibn Ali al-Zawzani, der sagte der Herrscher sei göttlich und auch heute noch gibt es die Drusen Sekte in Syrien. So sagte Imam Dhahabi (1300 n. Chr.): Der Ketzer Durzi wurde getötet, weil er behauptete, dass der Herrscher göttlich sei und einige der Unwissenden sagten, als sie den Herrscher sahen: O Einer, O Einer, O Geber des Lebens, O Geber des Todes.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/180-181]

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Als Ubayd-Allah behauptete ein Prophet zu sein, brachte er zwei der Qayrawaanir vor sich, als er auf seinem Thron saß. Er befahl einem seiner Diener zu den beiden Gelehrten zu sagen: „Gibt ihr Zeugnis ab, dass dieser Mann der Gesandte Allahs ist? Sie sagten: „Wenn er mit der Sonne zu seiner Rechten und dem Mond zu seiner Linken zu uns käme und beide sagten: er sei ein Gesandter Allah, würden wir das nicht glauben. Also befahl er, dass sie geschlachtet würden.

[Siyar A’laam al-Nubala 14/217]

 

Ihre zweite Kufr Art war, dass sie behaupteten das Verborgene zu kennen.

So sagte Imam Ibn Khallikaan (1200 n. Chr.): „Sie gaben an, über das Verborgene Bescheid zu wissen. Es gibt bekannte Berichte darüber.

[Wafiyaat al-A’yaan 5/373-374]

 

Ihre dritte kufr Art war, dass sie sich anbeten ließen.

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „396 nach der Hijrah wurden in den beiden Heiligtümern unter der Autorität des Herrschers von Ägypten al-Hakim eine Predig gehalten, wobei das Volk angewiesen wurde, aufzustehen und sich niederzuwerfen als sein Name erwähnt wurde. Inna Lillaahi wa inna ilayhi raaji’oon (Wahrlich, wir gehören zu Allah und zu Ihm ist unsere Rückkehr).“

[Duwal al-Islam 1/350]

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Sie standen auf und warfen sich auf dem Marktplatz und an ihren Treffpunkten nieder. Inna Lillaahi wa inna ilayhi raaji’oon (Wahrlich, wir gehören zu Allah und zu Ihm ist unsere Rückkehr). Diese Ubaydiyya waren ein Übel, welches den Islam und die Muslime befiel.

[At-Tarikh Al-Islam 381-400 Nach der Hijrah S. 234]

 

Imam Ibn Kathir (1300 n. Chr.): „Wenn der Khatiib al-Hakim erwähnt wurde, standen die Menschen alle aus Respekt auf. Das taten sie auch in Ägypten und außerdem warfen sie sich für ihn nieder. Sie wurfen sich nieder, wenn er erwähnt wurde. Diejenigen, die beteten, warfen sich nieder und diejenigen, die auf dem Markt waren, warfen sich nieder als die anderen sich niederwarfen. Möge Allah sie dann verfluchen.“

[Al-Bidaayah wa l-Nihaayah 11/386]

 

Ihr viertes Übel war, dass sie die Gelehrten töteten, die nicht ihren Glauben Folge leisteten.

 

Imam Dhahabi (1300 n.Chr.) berichtete, dass Abu'l-Hasan al-Qaabisi, der Autor von al-Mulakhkhas, sagte: „Die Zahl derer, die von Ubayd-Allah und seinen Nachkommen in seiner Folterkammer getötet wurden, waren viertausend Gelehrte und Anbeter, um sie davon abzuhalten: Radiya Allah anhum (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) über die Sahabah zu sagen.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/145]

 

Ihr fünftes Problem war, dass sie Verbrechen unterstützten.

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Während der Regierungszeit von al-Mahdi haben die Qaraamitah in Bahrain Verbrechen begangen. Sie griffen die Pilger an, töteten und machten sie zu Gefangene, verletzten das Heiligtum Allahs in Mekka und nahmen den schwarzen Stein weg. Ubayd-Allah entsprach ihnen und stachelte sie an. Möge Allah (swt) ihn zerstören.“

[Siyar A’laam al-Nubala 15/147]

 

Ihre sechste Art des Kufrs war, dass sie die Sahabas beleidigten.

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Während der Regierungszeit von al-Aziz wurden die Sahabah offen beschimpft.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/170]

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Er befahl, dass die Schimpfwörter, welche gegen die Sahabas gesagt wurden, an die Türen der Moscheen und auf die Straßen geschrieben werden soll. Auch wurde befohlen, seinen Staatsarbeitern sie 395 nach der Hijrah zu beschimpfen.

[Tarikh Al-Islam 395 Nach der Hijrah S. 283]

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Die Schmähung der Sahabah war während seiner (Al-Mustansir) Regierungszeit weit verbreitet und die Sunnah war unbekannt und verborgen.

[Siyar A’laam al-Nubala 15/196]

 

Imam Dhahabi (1300 n. Chr.) sagte: „Wie diese Ubaydiyyah die Religion des Islams manipulierten und veränderten, ist unbeschreiblich.

[Siyar A’laam al-Nubala 16/149]

 

Imam Qadi Iyad (1100 n. Chr.) berichtete, dass Abu Yoosuf al-Ra’eeni sagte: „Die Gelehrten in Qayrawaan sind sich einig, dass Banu Ubayd abtrünnige und ketzer sind.

[Tartib al-Madaarik 4/720]

 

Über ihr Untergang der 1100 n. Chr. geschah heißt es:

 

Imam Dhahabi  (1300 n. Chr.) sagte: „Ich las in einem einbändigen Geschichtsbuch, das beschreibt, was jedes Jahr geschah, und das von einigen guten Leuten um das Jahr 630 geschrieben und 667 dem ägyptischen Herrscher al-Malik al-Saalih übergeben wurde: Diese Aktion (die Zerstörung ihres Staates) war eine der edelsten der Taten von Salaah al-Deen al-Ayyubi. Was für eine gute Sache er tat, denn diese Leute waren Baatinis und Ketzer, die den Glauben an die Seelenwanderung und den Glauben an die physische Inkarnation des Göttlichen in ihnen forderten.

 

Al-Haakim fragte seinen Propagandisten (Palast Gelehrten): „Wie viele habt ihr (als Anhänger) aufzählen können? Er sagte: „600.000 die glauben daran, dass du ein Gott bist.

Einer ihrer Dichter sagte über al-Mahdi in Raqqaadah:

Adam (as) und Nuh (as) sind da und alles andere als Allah ist nichts. Der Messias ist in Raqqaada da, Allah in seiner Herrlichkeit ist da. Dieser Mann ist in seinem Kufr schlechter als die Christen, weil die Christen glauben, dass das Göttliche nur in Isa (as) physisch inkarniert wurde, aber diese Leute glauben, dass er in den Körpern von Adam, Nuh, den Propheten und allen Imamen inkarniert wurde.

Dies ist ihr Glaubensbekenntnis, möge Allah sie verfluchen.“

[Tarikh al-Islam 561-570 Nach der Hijrah S.274-281]

 

Die Al-Azhar Universität versuchte tatsächlich schon 1959 die Drusen und Ismailiten zur Islamischen Gemeinschaft aufzunehmen und sie als Muslime zu erklären, obwohl sie die gleiche Aqida haben wie die Fatimiden.


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