76. Sure: Al-Insan (Der Mensch)

18-03-2020

76. Sure: Al-Insan (Der Mensch)
Offenbart in Al-Madīna
31 Ayat (Verse)

 

Zu jener Zeit vor seiner Erschaffung war der Mensch nichts. Sein Anfang war gewiss sehr einfach. Dann zeigte Allah ihm den Weg und gab ihm die freie Entscheidung. Diejenigen, die Gutes tun, werden belohnt. Die Ungläubigen werden bestraft; deshalb sei geduldig und preise Allah zu allen Zeiten.

 

 

بِسْمِ اللَّـهِ الرَّحْمَـٰنِ الرَّحِيمِ

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

 

هَلْ أَتَىٰ عَلَى الْإِنسَانِ حِينٌ مِّنَ الدَّهْرِ لَمْ يَكُن شَيْئًا مَّذْكُورًا ﴿١﴾ إِنَّا خَلَقْنَا الْإِنسَانَ مِن نُّطْفَةٍ أَمْشَاجٍ نَّبْتَلِيهِ فَجَعَلْنَاهُ سَمِيعًا بَصِيرًا ﴿٢﴾ إِنَّا هَدَيْنَاهُ السَّبِيلَ إِمَّا شَاكِرًا وَإِمَّا كَفُورًا ﴿٣﴾

„Gab es nicht für den Menschen eine Zeit, da er nichts Nennenswertes war? (1) Wahrlich, Wir erschufen den Menschen aus einer Ergussmischung, auf dass Wir ihn prüfen möchten; dann machten Wir ihn hörend und sehend. (2) Wir haben ihm den rechten Weg gezeigt, mochte er nun dankbar oder undankbar sein.“ (Der edle Koran 76:1-3)

76:1-3 - Der Mensch, nach dem diese Sure genannt ist, ist hier als eine Gattung unter den vielen Arten in der Schöpfung zu verstehen. Der Ursprung dieses Wesens ist eine Mischung aus der männlichen und der weiblichen Zelle.[1] Der Mensch hat zwar keinen beachtenswerten Ursprung, ihm aber ist die Gabe höherer Fähigkeiten verliehen worden, so dass er hören und sehen kann. Mit diesen beiden Vermögen steigt sein Wert und er kann die Schöpfung des Erhabenen sehen, Sein Wort hören und mit dem ihm verliehen Geist verstehen. Auf Grund dieser drei Komponenten wird der Mensch zur Verantwortung und Rechenschaft für seine Taten gezogen.[2] Der hier verwendete Begriff der Verantwortung darf nicht auf das Tier angewandt werden, weil bei dieser Gattung der Geist fehlt, auch dann, wenn bei ihr Augen und Ohren vorhanden sind.[3]

 

إِنَّا أَعْتَدْنَا لِلْكَافِرِينَ سَلَاسِلَ وَأَغْلَالًا وَسَعِيرًا ﴿٤﴾ إِنَّ الْأَبْرَارَ يَشْرَبُونَ مِن كَأْسٍ كَانَ مِزَاجُهَا كَافُورًا ﴿٥﴾عَيْنًا يَشْرَبُ بِهَا عِبَادُ اللَّـهِ يُفَجِّرُونَهَا تَفْجِيرًا ﴿٦﴾ يُوفُونَ بِالنَّذْرِ وَيَخَافُونَ يَوْمًا كَانَ شَرُّهُ مُسْتَطِيرًا ﴿٧﴾ وَيُطْعِمُونَ الطَّعَامَ عَلَىٰ حُبِّهِ مِسْكِينًا وَيَتِيمًا وَأَسِيرًا ﴿٨﴾ إِنَّمَا نُطْعِمُكُمْ لِوَجْهِ اللَّـهِ لَا نُرِيدُ مِنكُمْ جَزَاءً وَلَا شُكُورًا ﴿٩﴾ إِنَّا نَخَافُ مِن رَّبِّنَا يَوْمًا عَبُوسًا قَمْطَرِيرًا ﴿١٠﴾ فَوَقَاهُمُ اللَّـهُ شَرَّ ذَٰلِكَ الْيَوْمِ وَلَقَّاهُمْ نَضْرَةً وَسُرُورًا ﴿١١﴾ وَجَزَاهُم بِمَا صَبَرُوا جَنَّةً وَحَرِيرًا ﴿١٢﴾ 

„Wahrlich, Wir haben für die Ungläubigen Ketten, eiserne Nackenfesseln und einen Feuerbrand bereitet. (4) Die Rechtschaffenen aber trinken aus einem Becher, dem Kampfer beigemischt ist. (5) (Er wird gespeist aus) einer Quelle, von der die Diener Allahs trinken, und die sie in reichlichem Maße hervorsprudeln lassen. (6) Sie vollbringen das Gelübde, und sie fürchten einen Tag, dessen Unheil sich weithin ausbreitet. (7) Und sie geben Speise - und mag sie ihnen (auch) noch so lieb sein - dem Armen, der Waise und dem Gefangenen (8), (indem sie sagen:) „Wir speisen euch nur um Allahs willen. Wir begehren von euch weder Lohn noch Dank dafür. (9) Wahrlich, wir fürchten von unserem Herrn einen finsteren, unheilvollen Tag.“ (10) Darum wird Allah sie vor dem Übel jenes Tages bewahren und ihnen Herzensfreude und Glückseligkeit bescheren. (11) Und Er wird sie für ihre Geduld mit einem Paradies und seidenen (Gewändern) belohnen.“ (Der edle Koran 76:4-12)

76:4-6 - Hier wird kurz und zusammenfassend erwähnt, welche peinliche Strafe die Ungerechten erwarten. An ihren Füßen liegen schwere Ketten und an ihren Händen enge harte Fesseln, und so werden sie in die Feuerglut gestürzt.

76:7 - Unser Prophet (صلى الله عليه و سلم) hat ausdrücklich von Gelöbnissen abgeraten, die mit sinnloser Leistung verbunden sind oder beinhalten, dass jemand seinen gesamten Besitz den Katzen gibt und seine Angehörigen hungern lässt. Die Rechtsgelehrten empfehlen, dass die Erben verpflichtet sind, die Gelöbnisse ihres Verstorbenen zu erfüllen, soweit dies möglich und sinnvoll ist.[4]

76:8 - Obwohl die Spender selbst ihre gespendete Nahrung lieben und brauchen, unterstützen sie andere damit. Mit den "Gefangenen" sind sowohl die Kriegsgefangenen als auch die Sklaven gemeint, die aus den Spendengeldern freigekauft werden. Auf dergleichen Ebene werden auch die Schuldner behandelt; denn unser Prophet (صلى الله عليه و سلم) sagte: „Der Schuldner ist dein Gefangener; verhalte dich daher deinem Gefangenen gegenüber freundlich.“[5]

76:9 - Diese Worte müssen nicht unbedingt ausgesprochen werden. Sie drücken nur die wahren Absichten hinter aufrichtiger Freigebigkeit aus. Dies bezieht sich nicht nur auf die Nahrung, sondern auf Hilfeleistungen aller Art. Man schließt daraus, dass es in Mekka unter den Götzendienern keine echte Barmherzigkeit für die Bedürftigen gab. Es waren vielmehr Schauaktionen, welche der Angeberei und der Selbstdarstellung dienten. Die Gläubigen aber halfen den Bedürftigen aus ehrlicher Güte und Barmherzigkeit, ohne einen Gegenlohn dafür zu verlangen.[6]

76:10-12 - Der Tag des Jüngsten Gerichts wird nach den koranischen Angaben ohne jeden Zweifel ein finsterer und unheilvoller Tag sein. In diesem Versblock handelt es sich um die bekannte Parallelität des Korans. D.h., dass jedes Mal, wenn Allah (t) von der Belohnung der rechtschaffenen Diener im Paradies spricht[7], berichtet Er von der Bestrafung der Ungläubigen, und zwar aus dem Prinzip der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit zugleich, weil die Botschaft stets diese Eigenschaft hat: Als frohe Botschaft und als Warnung.[8] Die Fortsetzung geht weiter in 76:13 ff.

 

مُّتَّكِئِينَ فِيهَا عَلَى الْأَرَائِكِ ۖ لَا يَرَوْنَ فِيهَا شَمْسًا وَلَا زَمْهَرِيرًا ﴿١٣﴾ وَدَانِيَةً عَلَيْهِمْ ظِلَالُهَا وَذُلِّلَتْ قُطُوفُهَا تَذْلِيلًا ﴿١٤﴾ وَيُطَافُ عَلَيْهِم بِآنِيَةٍ مِّن فِضَّةٍ وَأَكْوَابٍ كَانَتْ قَوَارِيرَا ﴿١٥﴾ قَوَارِيرَ مِن فِضَّةٍ قَدَّرُوهَا تَقْدِيرًا ﴿١٦﴾ وَيُسْقَوْنَ فِيهَا كَأْسًا كَانَ مِزَاجُهَا زَنجَبِيلًا ﴿١٧﴾ عَيْنًا فِيهَا تُسَمَّىٰ سَلْسَبِيلًا ﴿١٨﴾  وَيَطُوفُ عَلَيْهِمْ وِلْدَانٌ مُّخَلَّدُونَ إِذَا رَأَيْتَهُمْ حَسِبْتَهُمْ لُؤْلُؤًا مَّنثُورًا ﴿١٩﴾ وَإِذَا رَأَيْتَ ثَمَّ رَأَيْتَ نَعِيمًا وَمُلْكًا كَبِيرًا ﴿٢٠﴾ عَالِيَهُمْ ثِيَابُ سُندُسٍ خُضْرٌ وَإِسْتَبْرَقٌ ۖ وَحُلُّوا أَسَاوِرَ مِن فِضَّةٍ وَسَقَاهُمْ رَبُّهُمْ شَرَابًا طَهُورًا ﴿٢١﴾ إِنَّ هَـٰذَا كَانَ لَكُمْ جَزَاءً وَكَانَ سَعْيُكُم مَّشْكُورًا ﴿٢٢﴾

„Darin lehnen sie auf erhöhten Sitzen, (und) sie werden dort weder Sonnenhitze noch Eiseskälte erleben. (13) Und seine Schatten werden tief auf sie herabreichen, und seine gebüschelten Früchte machen sich ganz leicht zu greifen. (14) Und Trinkgefäße aus Silber werden unter ihnen die Runde machen, und Pokale, (durchsichtig) wie Glas (15), Gläser aus Silber; und sie werden ihren Umfang selbst bemessen können. (16) Und es wird ihnen dort ein Becher zu trinken gereicht werden, dem Ingwer beigemischt ist. (17) (Er wird gespeist aus) einer Quelle darin, die Salsabīl genannt wird. (18) Und es werden sie dort ewig junge Knaben bedienen. Wenn du sie siehst, hältst du sie für verstreute Perlen. (19) Und wohin du dort auch schauen magst, so wirst du ein Wohlleben und ein großes Reich erblicken. (20) Sie werden Gewänder aus feiner, grüner Seide und aus Brokat tragen. Sie werden mit silbernen Spangen geschmückt sein. Und ihr Herr wird sie von einem reinen Trank trinken lassen. (21) „Das ist euer Lohn, und euer Bemühen ist mit Dank angenommen worden.“ (Der edle Koran 76:13-22)

76:13-14 - Hier geht die Beschreibung in 76:10-12 weiter. Das ewige Leben im Paradies ist im höchsten Maße herrlich und kann nicht mit Worten beschrieben werden; denn seine Bewohner werden das erleben, was sie nie gesehen und wovon sie nie gehört haben.[9]

76:15-22 - Nach mehr als 1400 Jahren seit dieser Offenbarung erleben wir erstmalig durch die Wissenschaft, dass es schon durchsichtige Metalle auf unserer Erde gibt. Unter der Überschrift "Glasartige Metalle" berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung[10]: „Metallen und Metalllegierungen kann man auch in greifbaren Mengen eine glasartige Form verleihen. Das haben Materialwissenschaftler des Los Alamos National Laboratory in New Mexico kürzlich herausgefunden. Gläser bilden sich, wenn man eine Schmelze schnell abkühlt. Die Bestandteile der Schmelze haben dann keine Zeit, sich in kristalliner Form anzuordnen. Glasartige Metalle sind von Interesse, da sie zäher und korrosionsbeständiger sind als "normale" Metalle. Zudem leiten sie den elektrischen Strom wesentlich besser. Üblicherweise bestehen Metalle aus unregelmäßig orientierten Mikrokristallen. Die "Körner" bilden sich schon in der Schmelze. Ursache sind kleine, unvermeidbare Verunreinigungen. Diese verhinderten bislang, dass Metallgläser - außer in ganz dünnen Filmen - hergestellt werden konnten. Den amerikanischen Forschern ist es gelungen, solche Verunreinigungen mit einem Flussmittel aus der Schmelze herauszuziehen. Das Flussmittel - eine Mischung verschiedener Oxyde - löst sich nicht in der Metallschmelze. Es verfestigt sich, zusammen mit den darin enthaltenen Verunreinigungen, erst bei einer Temperatur, bei der die rasch abgekühlte Metallschmelze schon erstarrt ist. Man kann es dann als eigene Fraktion abtrennen. Bisher haben die Wissenschaftler das Verfahren erfolgreich an Palladium-, Nickel- und Kupferlegierungen getestet. Die ungünstigen Eigenschaften "normaler" Metalle rühren von den Korngrenzen der Mikrokristallite her. Diese Grenzen sind nicht nur bevorzugte Ansatzpunkte für Korrosion, sondern auch "Sollbruchstellen" bei mechanischer Belastung.[11] Zudem ließe sich, den Schätzungen der Forscher zufolge, alleine in den Vereinigten Staaten eine Milliarde Dollar pro Jahr an Energiekosten einsparen, wenn man Stromkabel aus den leitfähigeren Metallgläsern verwenden würde.“[12]

 

إِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا عَلَيْكَ الْقُرْآنَ تَنزِيلًا ﴿٢٣﴾ فَاصْبِرْ لِحُكْمِ رَبِّكَ وَلَا تُطِعْ مِنْهُمْ آثِمًا أَوْ كَفُورًا ﴿٢٤﴾ وَاذْكُرِ اسْمَ رَبِّكَ بُكْرَةً وَأَصِيلًا ﴿٢٥﴾وَمِنَ اللَّيْلِ فَاسْجُدْ لَهُ وَسَبِّحْهُ لَيْلًا طَوِيلًا ﴿٢٦﴾ إِنَّ هَـٰؤُلَاءِ يُحِبُّونَ الْعَاجِلَةَ وَيَذَرُونَ وَرَاءَهُمْ يَوْمًا ثَقِيلًا ﴿٢٧﴾ نَّحْنُ خَلَقْنَاهُمْ وَشَدَدْنَا أَسْرَهُمْ ۖ وَإِذَا شِئْنَا بَدَّلْنَا أَمْثَالَهُمْ تَبْدِيلًا ﴿٢٨﴾ إِنَّ هَـٰذِهِ تَذْكِرَةٌ ۖ فَمَن شَاءَ اتَّخَذَ إِلَىٰ رَبِّهِ سَبِيلًا ﴿٢٩﴾ وَمَا تَشَاءُونَ إِلَّا أَن يَشَاءَ اللَّـهُ ۚ إِنَّ اللَّـهَ كَانَ عَلِيمًا حَكِيمًا ﴿٣٠﴾ يُدْخِلُ مَن يَشَاءُ فِي رَحْمَتِهِ ۚ وَالظَّالِمِينَ أَعَدَّ لَهُمْ عَذَابًا أَلِيمًا ﴿٣١﴾ 

„Wahrlich, Wir Selbst haben dir den Koran als Offenbarung herabgesandt. (23) So warte geduldig auf den Befehl deines Herrn und gehorche keinem, der ein Sünder oder ein Ungläubiger unter ihnen ist. (24) Und gedenke des Namens deines Herrn am Morgen und am Abend. (25) Und wirf dich in einem Teil der Nacht vor Ihm in Anbetung nieder und preise Seine Herrlichkeit einen langen Teil der Nacht hindurch. (26) Wahrlich, diese lieben das Weltliche und vernachlässigen den Tag, der hinterher auf (ihnen) lastet. (27) Wir haben sie erschaffen und ihrer Beschaffenheit Festigkeit verliehen; und wenn Wir wollen, können Wir andere ihresgleichen an ihre Stelle setzen. (28) Wahrlich, dies ist eine Ermahnung. So möge, wer da will, einen Weg zu seinem Herrn einschlagen. (29) Und ihr könnt nur wollen, wenn Allah will. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allweise. (30) Er lässt, wen Er will, in Seine Barmherzigkeit eingehen, und für die Frevler hat Er eine qualvolle Strafe bereitet.“ (Der edle Koran 76:23-31)

76:23-24 - Hier wird betont, dass der Koran von Allah (t) Selbst ist; er kann keinen anderen Ursprung außer von Ihm haben.

76:25-26 - Beim Ausdruck "am Morgen und am Abend" bedeutet "zu allen Zeiten". Demütige Niederwerfung vor Allah (t) bedeutet eine sichtbare Art und Weise der Hingabe.[13]

76:27 - Das Wort "diese" bezieht sich in erster Linie auf die heidnischen Banu Kuraysch in Mekka und allgemein auf die Ungläubigen zu allen Orten und Zeiten.[14]

76:28-29 - Der Gesandte Allahs (صلى الله عليه و سلم) soll sich nicht dadurch entmutigen lassen, dass zeitweilig die ganze Welt gegen ihn zu sein scheint. Allah (t) kann in einem einzigen Augenblick alles völlig verändern. Entweder können dieselben Menschen, die ihn bekämpft haben, zu seinen eifrigsten Anhängern werden, oder es kann eine neue Generation heranwachsen, die sich bis zur Verwirklichung für die Sache der Wahrheit einsetzt.[15]

76:30 - Maßgebend für die Schöpfung Allahs ist Sein Wille. Der Mensch ist zwar mit einem freien Willen und einer freien Entscheidung ausgestattet, aber sein Wille kann nur wirksam sein, wenn sein Vorhaben von Allah genehmigt, geduldet, zugelassen oder dies Seinem vorangegangenen Willen entspricht. Wir können die Abhängigkeit von dem Willen Allahs mit folgendem Beispiel veranschaulichen: Eine Familie (Vater, Mutter und Kind) war unterwegs mit dem Auto nach Spanien, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Der Familienvater hat nach seinem freien Willen für alles vorgesorgt. Auf der Strecke durch Frankreich wurde er durch einen Unfall getötet, seine Frau verletzt und das Kind blieb unversehrt. Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden und das Kind wurde von einem Verwandten nach Deutschland zurückgeholt. Diese drei sind nie zu ihrem Ziel gekommen, sondern mussten einzeln andere Wege einschlagen. Es geschah der Wille Allahs, und ihr Wille hatte Gültigkeit nur bis zum Unfallort.[16]

76:31 - Mit diesen eindrucksvollen Worten kommen wir zum Ende dieser wunderbaren Sure. Der Wille Allahs ist wiederum für die Aufnahme in Seine Barmherzigkeit maßgebend.[17] Er wird von niemandem dazu gezwungen, und dies gilt auch für die Frevler, die von Ihm bestraft werden; denn hier kann niemand sie vor der Strafe retten. Gepriesen sei Er, der Allmächtige Gott.


 

Alles Lob gebührt Allah, Dem Herrn der Welten.

 


[1] vgl. 75:33-40 und die Anmerkung dazu

 

[2] vgl. dazu 2:30; 86:6-8

 

[3] vgl. 2:30-31; 16:3-4; 75:33-40; 90:10 und die Anmerkung dazu

 

[4] vgl. dazu 5:1; 7:172; 22:29; 56:18-19; 82:25-28

 

[5] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt / vgl. dazu 2:177 und 90:1416

 

[6] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[7] vgl. 38:49-54

 

[8] vgl. dazu 18:31; 22:23; 75:22-23

 

[9] vgl. dazu 4:57; 18:31

 

[10] Nr. 48/97

 

[11] New Scientist, 5/97, S. 20

 

[12] vgl. dazu 18:31; 37:45-47; 43:71; 47:15; 52:23; 56:17, 18

 

[13] vgl. dazu 57:1

 

[14] vgl. 75:20

 

[15] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[16] vgl. dazu 81:28-29 und die anmerkung dazu

 

[17] vgl. 76:30 und die Anmerkung dazu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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