34. Sure: Saba

15-03-2020

34. Sure: Saba
Offenbart in Mekka
54 Ayat (Verse)

 

Diese Sure gehört zur frühen mekkanischen Periode. Zusammen mit den fünf folgenden Suren, behandelt diese Sure einige Grundzüge der Glaubenswelt und betont Allahs Gnade, Macht und Wahrheit. Allah (t) ist Allwissend. Seine Gnade und Seine Macht werden auf ewig sein, wie diese durch Seine Zeichen und Seine Macht gezeigt werden, dass Himmel und Erde vergängliches Wesen haben. Widersetze dich nicht und leugne nicht die Wahrheit. Ein sehr gutes Beispiel für einen Menschen, der mit den Vorzügen des Wissens und der Macht beschert wurde, war David (a.s.), der für die Sache des Islam Gutes tun wollte. Aller Ruhm auf Erden wird vergehen. Selbst der Tod eines mächtigen Herrschers wird sich nach einiger Zeit bemerkbar machen. Salomo (a.s.) hatte ein großes Reich. Aber als er starb, zeigte seinem Volk nur ein kleiner Wurm aus der Erde seinen Tod an. Die Leute von Saba lebten in einem glücklichen und wohlhabenden Gebiet, solange sie Allah gehorchten. Aber als sie sich von Allah abwandten, sandte Allah (t) die Flut von den Dämmen über sie. Schließlich wurde ihr Land eine Einöde. Hiervon können wir lernen, dass Allahs Gnade und Macht, Weisheit und Gerechtigkeit in einem vollkommenen göttlichen Plan ausgeführt werden. Ebenso lernen wir, das Richtige zu tun und uns auf den Tag des Jüngsten Gerichts vorzubereiten. Unglaube ist unbeständig, und alle Übeltäter werden ihre Übeltaten zu spät erkennen. Wahre Werte können nicht durch Falschheit beurteilt werden; z.B. ist es falsch zu sagen, wir haben mehr Wohlstand und Söhne, und deshalb werden diese als Schranke gegen Allahs Bestrafung wirken. Diejenigen, die glauben und Gutes tun, für sie gibt es eine vielfache Belohnung im Jenseits. Es ist ein Brauch der Ungläubigen, einen ehrlichen Mann als einen Menschen zu bezeichnen, der sie von der Anbetung anderer Götter - wie ihre Vorväter dies getan haben - abzubringen. Sie halten Allahs Botschaft für Lüge und Magie, aber Allahs Wahrheit wird immer bleiben. Ehrliche Diener Allahs werden immer ihr Bestes tun. Unwahrheit und Unglaube werden ein vernichtendes Ende finden.

 

 

بِسْمِ اللَّـهِ الرَّحْمَـٰنِ الرَّحِيمِ

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

 

الْحَمْدُ لِلَّـهِ الَّذِي لَهُ مَا فِي السَّمَاوَاتِ وَمَا فِي الْأَرْضِ وَلَهُ الْحَمْدُ فِي الْآخِرَةِ ۚ وَهُوَ الْحَكِيمُ الْخَبِيرُ ﴿١﴾ يَعْلَمُ مَا يَلِجُ فِي الْأَرْضِ وَمَا يَخْرُجُ مِنْهَا وَمَا يَنزِلُ مِنَ السَّمَاءِ وَمَا يَعْرُجُ فِيهَا ۚ وَهُوَ الرَّحِيمُ الْغَفُورُ ﴿٢﴾

„Alles Lob gebührt Allah, Dessen ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Sein ist alles Lob im Jenseits; und Er ist der Allweise, der Allkundige. (1) Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, und was vom Himmel herniedersteigt und was zu ihm aufsteigt; und Er ist der Barmherzige, der Allverzeihende.“ (Der edle Koran 34:1-2)

34:1 - Das Lob Allahs steht zum Beginn von 5 Suren, nämlich hier und in Suren 1; 6; 18; 35. In der ersten Sure steht es unmittelbar nach deren Eröffnung mit dem Satz "Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!" Die gesamte Schöpfung, die Ihm allein gehört, verkündet Sein Lob.[1]

34:2 - In die Erde gehen verschiedene Dinge ein, wie z.B. das Regenwasser, die Toten und die Samenkörner. Aus der Erde aber kommen viele Dinge hervor: Vulkanausbrüche, Erdöl, Edelsteine und -metalle, Mineralien, Gräser, Bäume, Wasserquellen und -dämpfe sowie die Toten am Tage der Auferstehung. Vom Himmel steigt folgendes hernieder: Das Regenwasser, die Engel, die Offenbarungen mit Allahs Schriften und Geboten. Zu ihm (dem Himmel) steigen auf: Die Taten der Menschen, die Bittgebete der Gläubigen und ihre aufrichtigen Worte und der Ruf der Leidenden. Es gibt keinen Menschen, der in der Lage ist, alles aufzuzählen, was in die Erde eingeht und was aus ihr hervorkommt, und was vom Himmel herniedersteigt und was zu ihm aufsteigt.

 

وَقَالَ الَّذِينَ كَفَرُوا لَا تَأْتِينَا السَّاعَةُ ۖ قُلْ بَلَىٰ وَرَبِّي لَتَأْتِيَنَّكُمْ عَالِمِ الْغَيْبِ ۖ لَا يَعْزُبُ عَنْهُ مِثْقَالُ ذَرَّةٍ فِي السَّمَاوَاتِ وَلَا فِي الْأَرْضِ وَلَا أَصْغَرُ مِن ذَٰلِكَ وَلَا أَكْبَرُ إِلَّا فِي كِتَابٍ مُّبِينٍ ﴿٣﴾ لِّيَجْزِيَ الَّذِينَ آمَنُوا وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ ۚ أُولَـٰئِكَ لَهُم مَّغْفِرَةٌ وَرِزْقٌ كَرِيمٌ ﴿٤﴾ وَالَّذِينَ سَعَوْا فِي آيَاتِنَا مُعَاجِزِينَ أُولَـٰئِكَ لَهُمْ عَذَابٌ مِّن رِّجْزٍ أَلِيمٌ ﴿٥﴾ وَيَرَى الَّذِينَ أُوتُوا الْعِلْمَ الَّذِي أُنزِلَ إِلَيْكَ مِن رَّبِّكَ هُوَ الْحَقَّ وَيَهْدِي إِلَىٰ صِرَاطِ الْعَزِيزِ الْحَمِيدِ ﴿٦﴾

„Und es sagen diejenigen, die ungläubig sind: „Wir werden die Stunde nicht erleben.“ Sprich: „Ja doch, bei meinem Herrn, dem Kenner des Verborgenen, sie wird gewiss über euch kommen! Nicht einmal das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln oder auf Erden ist vor Ihm verborgen; noch gibt es etwas Kleineres oder Größeres als dieses, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. (3) Er belohnt gewiss diejenigen, die glauben und gute Werke tun. Solche sind es, die Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung erhalten werden.“ (4) Und jene aber, die versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften - sie sind es, denen eine Strafe schmerzlicher Pein zuteilwird. (5) Und die, denen das Wissen gegeben wurde, sehen, dass das, was dir von deinem Herrn offenbart worden ist, die Wahrheit ist und zum Weg des Allmächtigen, des Preiswürdigen leitet.“ (Der edle Koran 34:3-6)

34:3-6 - In diesem Zusammenhang wird auf die Anmerkungen in 31:16, 28 hingewiesen. 34:6 bezieht sich auf diejenigen, denen früher heilige Schriften gegeben wurden; sie sehen ein, dass das, was dem Propheten Muhammed, Allahs Segen und Friede auf ihm, von seinem Herrn offenbart worden ist, die Wahrheit ist. Damit sind in erster Linie Juden und Christen gemeint. Darüber hinaus sind damit auch diejenigen gemeint, die - unabhängig von Zeit und Ort, von Volk oder Generation - Wissen erhalten haben und die erkennen, dass dies wahr ist (z.B. durch die Medien). Der Koran steht allen Generationen offen, und die darin enthaltenen Wahrheiten enthüllen sich von selbst jedem, der über wirkliches Wissen verfügt. Der "Weg des Allmächtigen, Preiswürdigen" ist ein einziger Weg, den Er für Seine Schöpfung wollte.[2]

 

وَقَالَ الَّذِينَ كَفَرُوا هَلْ نَدُلُّكُمْ عَلَىٰ رَجُلٍ يُنَبِّئُكُمْ إِذَا مُزِّقْتُمْ كُلَّ مُمَزَّقٍ إِنَّكُمْ لَفِي خَلْقٍ جَدِيدٍ ﴿٧﴾أَفْتَرَىٰ عَلَى اللَّـهِ كَذِبًا أَم بِهِ جِنَّةٌ ۗ بَلِ الَّذِينَ لَا يُؤْمِنُونَ بِالْآخِرَةِ فِي الْعَذَابِ وَالضَّلَالِ الْبَعِيدِ ﴿٨﴾ أَفَلَمْ يَرَوْا إِلَىٰ مَا بَيْنَ أَيْدِيهِمْ وَمَا خَلْفَهُم مِّنَ السَّمَاءِ وَالْأَرْضِ ۚ إِن نَّشَأْ نَخْسِفْ بِهِمُ الْأَرْضَ أَوْ نُسْقِطْ عَلَيْهِمْ كِسَفًا مِّنَ السَّمَاءِ ۚ إِنَّ فِي ذَٰلِكَ لَآيَةً لِّكُلِّ عَبْدٍ مُّنِيبٍ ﴿٩﴾   

„Und jene, die ungläubig sind, sagen: „Sollen wir euch einen Mann zeigen, der euch berichtet, ihr würdet, wenn ihr ganz in Stücke zerfallen seid, dann wieder als neue Schöpfung auferstehen? (7) Hat er eine Lüge gegen Allah ersonnen oder ist er ein vom Wahn Besessener?“ Nein, (nicht er) sondern jene, die nicht an das Jenseits glauben, befinden sich in der Pein und im weit gegangenen Irrtum. (8) Haben sie denn nicht gesehen, was vom Himmel und von der Erde vor ihnen und was hinter ihnen ist? Wenn Wir wollten, könnten Wir sie in der Erde versinken lassen oder auf sie Brocken vom Himmel fallen lassen. Hierin liegt wahrlich ein Zeichen für jeden Diener, der sich bekehrt.“ (Der edle Koran 34:7-9)

34:7-9 - Die heidnischen Araber leugneten die Auferstehung. Die Führer der Banu Kuraysch wussten sehr wohl, dass es für gewöhnliche Menschen äußerst schwierig war, Muhammed (صلى الله عليه و سلم) der Lüge zu bezichtigen; denn jeder wusste, dass er eine völlig vertrauenswürdige Person war, so dass niemand jemals von ihm ein unwahres Wort gehört hatte. Deswegen warfen sie ihm alternativ dazu geistige Unzurechnungsfähigkeit vor, aber dies war ebenso absurd. Die überzeugende Antwort für die Götzendiener und die Widerlegung ihres Vorwurfs heißt: Derjenige, der Himmel und Erde erschaffen hat und erhält, kann sicherlich auch eine neue Schöpfung hervorbringen.[3]

 

وَلَقَدْ آتَيْنَا دَاوُودَ مِنَّا فَضْلًا ۖ يَا جِبَالُ أَوِّبِي مَعَهُ وَالطَّيْرَ ۖ وَأَلَنَّا لَهُ الْحَدِيدَ ﴿١٠﴾ أَنِ اعْمَلْ سَابِغَاتٍ وَقَدِّرْ فِي السَّرْدِ ۖ وَاعْمَلُوا صَالِحًا ۖ إِنِّي بِمَا تَعْمَلُونَ بَصِيرٌ ﴿١١﴾

„Und wahrlich, Wir verliehen David Unsere Huld: „O ihr Berge, lobpreist mit ihm (Allah), und auch ihr Vögel (lobpreist Ihn)!“ Und schmiegsam machten Wir ihm das Eisen. (10) (Und Wir sprachen:) „Verfertige lange Panzerhemden und füge die Maschen des Kettenwerks fein ineinander. Und verrichtet gute Taten; denn Ich sehe alles, was ihr tut.“ (Der edle Koran 34:10-11)

34:10-11 - David (a.s.) war mit seiner gereimten Lobpreisung Allahs bekannt. Zu der ihm von Allah verliehene Huld gehörte, dass mit ihm die Berge und Vögel in voller Harmonie - wie im Chor - Allah lobpreisten. Zu Allahs Huld an ihm gehörte ferner, dass Er das Eisen als hartes Metall in seinen Händen weich und formbar machte, um Kriegsgeräte und Panzerhemden herzustellen. Beachte den Übergang vom Singular in "füge die Maschen des Kettenwerks" zum Plural in "verrichtet gute Taten". Das erste ist an David (a.s.) gerichtet, das zweite sowohl an ihn als auch an sein ganzes Volk.[4]

 

وَلِسُلَيْمَانَ الرِّيحَ غُدُوُّهَا شَهْرٌ وَرَوَاحُهَا شَهْرٌ ۖ وَأَسَلْنَا لَهُ عَيْنَ الْقِطْرِ ۖ وَمِنَ الْجِنِّ مَن يَعْمَلُ بَيْنَ يَدَيْهِ بِإِذْنِ رَبِّهِ ۖ وَمَن يَزِغْ مِنْهُمْ عَنْ أَمْرِنَا نُذِقْهُ مِنْ عَذَابِ السَّعِيرِ ﴿١٢﴾ يَعْمَلُونَ لَهُ مَا يَشَاءُ مِن مَّحَارِيبَ وَتَمَاثِيلَ وَجِفَانٍ كَالْجَوَابِ وَقُدُورٍ رَّاسِيَاتٍ ۚ اعْمَلُوا آلَ دَاوُودَ شُكْرًا ۚ وَقَلِيلٌ مِّنْ عِبَادِيَ الشَّكُورُ ﴿١٣﴾

„Und Salomo (machten Wir) den Wind (dienstbar); sein Herweg dauerte einen Monat, und sein Hinweg dauerte einen Monat. Und Wir verflüssigten ihm eine Metallquelle. Und von den Jinn gab es welche, die unter ihm auf Geheiß seines Herrn arbeiteten. Und sollte einer von ihnen sich von Unserem Befehl abwenden, so würden Wir ihn die Strafe des flammenden Feuers kosten lassen. (12) Sie machten für ihn, was er begehrte: Paläste und Bildwerke, Becken wie Teiche und feststehende Kochbottiche: „Wirkt ihr vom Hause Davids in Dankbarkeit.“ Und nur wenige von Meinen Dienern sind dankbar.“ (Der edle Koran 34:12-13)

34:12-13 - Die Winde wurden für eine Entfernung dienstbar gemacht, die ein Reisender durch Fußmarsch in einem Monat erreichen kann. Man kann in unserer Zeit die damalige Windgeschwindigkeit mit der Geschwindigkeit eines Flugzeuges vergleichen, um eine solche Entfernung in Kilometer umzusetzen. Einige Kommentatoren sind der Meinung, dass es sich bei der "Metallquelle" um eine solche handelte, die für Salomon (a.s.) aus der Erde mit geschmolzenem Kupfer wie Wasser hervorbrach. Eine andere Auslegung ist jedoch die, dass zur Zeit Salomons die Bearbeitung von Kupfer zu verschiedenen Zwecken in so großem Maße geschah, dass dies nur mit diesem Bild von einer "Quelle geschmolzenen Kupfers" beschrieben werden kann. Die Jinn sind verborgene Wesen, die für die Menschen unsichtbar sind. Sie gehören einer anderen Schöpfungskategorie Allahs an, und wir Menschen besitzen über sie nur das Wissen, das Allah (t) uns über sie gegeben hat. Hier wird uns beispielsweise mitgeteilt, dass eine Abordnung von ihnen in Salomons Dienste gestellt wurde, und zwar unter Strafandrohung für den Fall von Meuterei.[5] Die Arbeiter, die hier als Jinn bezeichnet werden, waren für grobe Arbeiten zuständig, die sie vor Salomon, das heißt vor seinen Augen und unter seiner Aufsicht verrichteten.[6] Mit dem Wort "Bildwerke" kann es sich um Blumenmuster oder Dekorationen gehandelt haben.[7]

 

فَلَمَّا قَضَيْنَا عَلَيْهِ الْمَوْتَ مَا دَلَّهُمْ عَلَىٰ مَوْتِهِ إِلَّا دَابَّةُ الْأَرْضِ تَأْكُلُ مِنسَأَتَهُ ۖ فَلَمَّا خَرَّ تَبَيَّنَتِ الْجِنُّ أَن لَّوْ كَانُوا يَعْلَمُونَ الْغَيْبَ مَا لَبِثُوا فِي الْعَذَابِ الْمُهِينِ ﴿١٤﴾

„Und als Wir über ihn den Tod verhängt hatten, da zeigte ihnen nichts seinen Tod an außer einem Tier aus der Erde, das seinen Stock zerfraß; so gewahrten die Jinn deutlich, wie er fiel, so dass sie, hätten sie das Verborgene gekannt, nicht so lange in schmählicher Pein hätten bleiben müssen.“ (Der edle Koran 34:14)

34:14 - Trotz der Huld, die Allah (t) Salomo verlieh, war Salomo doch sterblich wie jeder andere Mensch.[8] Nach obiger Geschichte starb Salomo (a.s.) auf seinem Thron, während er sich auf seinen Stab lehnte, und eine Zeitlang bemerkte niemand seinen Tod. Die Jinn, die für ihn Zwangsarbeit leisteten, setzten also die ihnen zugeteilten schweren Arbeiten fort. Im Laufe der Zeit zernagte jedoch eine Termite seinen Stab, und sein Körper, dem jetzt die Stütze fehlte, fiel zu Boden. Die Jinn bemerkten, dass ihr Anspruch, das Verborgene zu kennen, falsch war.[9]

 

لَقَدْ كَانَ لِسَبَإٍ فِي مَسْكَنِهِمْ آيَةٌ ۖ جَنَّتَانِ عَن يَمِينٍ وَشِمَالٍ ۖ كُلُوا مِن رِّزْقِ رَبِّكُمْ وَاشْكُرُوا لَهُ ۚ بَلْدَةٌ طَيِّبَةٌ وَرَبٌّ غَفُورٌ ﴿١٥﴾ فَأَعْرَضُوا فَأَرْسَلْنَا عَلَيْهِمْ سَيْلَ الْعَرِمِ وَبَدَّلْنَاهُم بِجَنَّتَيْهِمْ جَنَّتَيْنِ ذَوَاتَيْ أُكُلٍ خَمْطٍ وَأَثْلٍ وَشَيْءٍ مِّن سِدْرٍ قَلِيلٍ ﴿١٦﴾ ذَٰلِكَ جَزَيْنَاهُم بِمَا كَفَرُوا ۖ وَهَلْ نُجَازِي إِلَّا الْكَفُورَ ﴿١٧﴾

„Es gab wahrlich ein Zeichen für Saba in ihrem Heimatland: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken: „Esst von den Gaben eures Herrn und seid Ihm dankbar. (Euer ist) eine Stadt, die gut ist, und ein Herr, Der Allverzeihend ist!“ (15) Jedoch sie kehrten sich ab; da sandten Wir eine reißende Flut gegen sie. Und Wir gaben ihnen an Stelle ihrer Gärten zwei Gärten mit bitterer Frucht und Tamarisken und wenigen Lotosbäumen. (16) Solches gaben Wir ihnen zum Lohn für ihre Undankbarkeit; und so belohnen Wir keinen (anderen) als den Undankbaren.“ (Der edle Koran 34:15-17)

34:15 - Das Königreich Saba (um 950-115 v.Ztw.), nach dem diese Sure genannt ist, war in seinem Reichtum sprichwörtlich. Von Allahs Gnade wird nicht nur berichtet, dass Er diesem Volk ein gutes Land geschenkt hat, sondern darüber hinaus auch, dass Er ihm für seine bösen Handlungen und seinen Mangel an Dankbarkeit Vergebung gewährte.[10]

34:16-17 - Die Gewässer von der Ostseite des Jemenitischen Gebirges waren durch den Damm von Ma’rib zu einem riesigen See aufgestaut worden. Eine mächtige Flut ließ den Damm brechen, und er ist seither nie wieder aufgebaut worden. So war der Untergang. Das Gebiet von Saba wurde weitgehend verwüstet, und die dort ansässigen Stämme wanderten weiter in den Norden der arabischen Halbinsel aus.[11]

 

وَجَعَلْنَا بَيْنَهُمْ وَبَيْنَ الْقُرَى الَّتِي بَارَكْنَا فِيهَا قُرًى ظَاهِرَةً وَقَدَّرْنَا فِيهَا السَّيْرَ ۖ سِيرُوا فِيهَا لَيَالِيَ وَأَيَّامًا آمِنِينَ ﴿١٨﴾ فَقَالُوا رَبَّنَا بَاعِدْ بَيْنَ أَسْفَارِنَا وَظَلَمُوا أَنفُسَهُمْ فَجَعَلْنَاهُمْ أَحَادِيثَ وَمَزَّقْنَاهُمْ كُلَّ مُمَزَّقٍ ۚ إِنَّ فِي ذَٰلِكَ لَآيَاتٍ لِّكُلِّ صَبَّارٍ شَكُورٍ ﴿١٩﴾

„Und Wir setzten zwischen sie und die Städte, die Wir gesegnet hatten, (andere) hochragende Städte, und Wir erleichterten das Reisen zwischen ihnen: „Reist zwischen ihnen bei Tag und Nacht in Sicherheit umher.“ (18) Jedoch sie sagten: „Unser Herr, vergrößere die Entfernung zwischen unseren Reisezielen.“ Und sie sündigten gegen sich selber; so machten Wir sie zu (abschreckenden) Geschichten (für die Nachfahren), und Wir ließen sie in Stücke zerfallen. Hierin sind wahrlich Zeichen für jeden Geduldigen, Dankbaren.“ (Der edle Koran 34:18-19)

34:18-19 - "Die Städte, die Wir gesegnet hatten" sind Mekka und Jerusalem, die an der Karawanenstraße lagen. Die alte Weihrauchstraße verband Arabien mit Syrien und damit auch mit den blühenden Königreichen an Euphrat und Tigris auf der einen und Ägypten auf der anderen Seite - sowie schließlich mit dem Römischen Reich am Mittelmeer. Jenseits von Jemen schloss sich die Straße an den Überseeverkehr mit Indien, Malaya und China an. Die Straße von Jemen nach Syrien wurde stark frequentiert, und Madā’in Salih war eine der Stationen unterwegs. Während der wirtschaftlichen Blütezeit war die Straße mit zahlreichen Rastplätzen (auch Städten) versehen, die einander so nahe lagen, dass die Reisenden sich "bei Nacht und bei Tag" unterwegs sein konnten. Der geringe Abstand der Rastplätze voneinander trug dazu bei, dass Straßenräuber nicht so leicht Überfälle wagten. Die Leute sagten: „Unser Herr, vergrößere die Entfernung zwischen unseren Reisezielen“, um die Sache zu manipulieren und mehr von den Reisenden zu profitieren.

 

وَلَقَدْ صَدَّقَ عَلَيْهِمْ إِبْلِيسُ ظَنَّهُ فَاتَّبَعُوهُ إِلَّا فَرِيقًا مِّنَ الْمُؤْمِنِينَ ﴿٢٠﴾ وَمَا كَانَ لَهُ عَلَيْهِم مِّن سُلْطَانٍ إِلَّا لِنَعْلَمَ مَن يُؤْمِنُ بِالْآخِرَةِ مِمَّنْ هُوَ مِنْهَا فِي شَكٍّ ۗ وَرَبُّكَ عَلَىٰ كُلِّ شَيْءٍ حَفِيظٌ ﴿٢١﴾

„Und Iblis bewies wahrlich die Richtigkeit seiner Meinung von ihnen; und sie folgten ihm mit Ausnahme einer Schar von Gläubigen. (20) Und er hatte keine Macht über sie; allein Wir wollten denjenigen, der ans Jenseits glaubte, vor dem auszeichnen, der Zweifel darüber hegte. Und dein Herr wacht über alle Dinge.“ (Der edle Koran 34:20-21)

34:20-21 - Aus Selbstherrlichkeit hatte Satan, dem von Allah (t) eine Frist eingeräumt worden war, verkündet: So werde ich gewiss seine (Adams) Nachkommen in meine Gewalt bringen bis auf einige wenige. Dies hatte sich nun im Fall der Leute von Saba als wahr erwiesen.[12] Die Geschichte zeigt, dass unter den Leuten von Saba eine kleine Gruppe von Menschen existierte, die an den Einen Gott glaubte. Archäologische Untersuchungen aufgefundener Inschriften legen Zeugnis dafür ab.[13]

 

قُلِ ادْعُوا الَّذِينَ زَعَمْتُم مِّن دُونِ اللَّـهِ ۖ لَا يَمْلِكُونَ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ فِي السَّمَاوَاتِ وَلَا فِي الْأَرْضِ وَمَا لَهُمْ فِيهِمَا مِن شِرْكٍ وَمَا لَهُ مِنْهُم مِّن ظَهِيرٍ ﴿٢٢﴾وَلَا تَنفَعُ الشَّفَاعَةُ عِندَهُ إِلَّا لِمَنْ أَذِنَ لَهُ ۚ حَتَّىٰ إِذَا فُزِّعَ عَن قُلُوبِهِمْ قَالُوا مَاذَا قَالَ رَبُّكُمْ ۖ قَالُوا الْحَقَّ ۖ وَهُوَ الْعَلِيُّ الْكَبِيرُ ﴿٢٣﴾ 

„Sprich: „Ruft doch jene an, die ihr vermutet neben Allah. Sie haben nicht einmal über das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln oder auf Erden Macht, noch haben sie einen Anteil an beiden, noch hat Er einen Helfer unter ihnen.“ (22) Auch nützt bei Ihm keine Fürsprache, außer für den, bei dem Er es erlaubt, so dass, wenn der Schrecken aus ihren Seelen gewichen ist und sie sagen: „Was hat euer Herr gesprochen?“ sie sagen werden: „Die Wahrheit.“ Und Er ist der Erhabene, der Große.“ (Der edle Koran 34:22-23)

34:22-23 - Dies bezieht sich in erster Linie auf die Engel, die bei den Arabern als "Töchter Allahs" verehrt und angerufen wurden, wobei man erwartete, dass sie bei Allah (t) Fürsprache einlegen oder die Menschen Allah (t) näher bringen könnten. Wenn eine Fürsprache stattfindet, so kann dies nur mit Allahs Erlaubnis geschehen. Bei ihrer gegenseitigen Befragung werden sie feststellen, dass Allahs Entscheidung richtig und gerecht ist.[14]

 

قُلْ مَن يَرْزُقُكُم مِّنَ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضِ ۖ قُلِ اللَّـهُ ۖ وَإِنَّا أَوْ إِيَّاكُمْ لَعَلَىٰ هُدًى أَوْ فِي ضَلَالٍ مُّبِينٍ ﴿٢٤﴾ قُل لَّا تُسْأَلُونَ عَمَّا أَجْرَمْنَا وَلَا نُسْأَلُ عَمَّا تَعْمَلُونَ ﴿٢٥﴾ قُلْ يَجْمَعُ بَيْنَنَا رَبُّنَا ثُمَّ يَفْتَحُ بَيْنَنَا بِالْحَقِّ وَهُوَ الْفَتَّاحُ الْعَلِيمُ ﴿٢٦﴾ قُلْ أَرُونِيَ الَّذِينَ أَلْحَقْتُم بِهِ شُرَكَاءَ ۖ كَلَّا ۚ بَلْ هُوَ اللَّـهُ الْعَزِيزُ الْحَكِيمُ ﴿٢٧﴾

„Sprich: „Wer gibt euch Nahrung von den Himmeln und der Erde?“ Sprich: „Allah. Entweder wir sind oder ihr seid auf dem rechten Weg oder in offenkundigem Irrtum.“ (24) Sprich: „Ihr sollt nicht nach unseren Sünden befragt werden, noch werden wir nach dem, was ihr tut, befragt werden.“ (25) Sprich: „Unser Herr wird uns alle zusammenbringen, dann wird Er zwischen uns in Gerechtigkeit richten; und Er ist der beste Richter, der Allwissende.“ (26) Sprich: „Zeigt mir jene, die ihr Ihm als Götter zur Seite gesetzt habt! Nichts! Er aber ist Allah, der Allmächtige, der Allweise.“ (Der edle Koran 34:24-27)

34:24-27 - Ab 34:22 bis 34:30 am Ende des nächsten Versblocks wird der Imperativ "Sprich" siebenmal verwendet. Dies gehört zum arabischen Sprachstil, in dem die Wiederholung zum Zweck verwendet wird, um eine Bestätigung der Aussage zu erreichen. Uns Menschen liegt es auf der Hand, dass Allah (t) uns Nahrung von den Himmeln und der Erde gibt. Vom Himmel kommen: der Regen, die Wärme und das Licht, die für uns, für Tiere und Pflanzen und sonstige Lebewesen lebensnotwendig sind. Aus der Erde kommen Pflanzen, Tieren, Fische, Wasser und Bodenschätze.[15] Angesprochen waren die mekkanischen Götzendiener, die sehr wohl an die Existenz Allahs glaubten und auch wussten, dass ihre Versorgung in Seiner Hand lag. Trotz all dessen hielten sie andere Wesen für Teilhaber an Allahs Wirken.[16] Die Aufforderung in 34:27 enthält bereits in sich einen Tadel.

 

وَمَا أَرْسَلْنَاكَ إِلَّا كَافَّةً لِّلنَّاسِ بَشِيرًا وَنَذِيرًا وَلَـٰكِنَّ أَكْثَرَ النَّاسِ لَا يَعْلَمُونَ ﴿٢٨﴾ وَيَقُولُونَ مَتَىٰ هَـٰذَا الْوَعْدُ إِن كُنتُمْ صَادِقِينَ ﴿٢٩﴾ قُل لَّكُم مِّيعَادُ يَوْمٍ لَّا تَسْتَأْخِرُونَ عَنْهُ سَاعَةً وَلَا تَسْتَقْدِمُونَ ﴿٣٠﴾

„Und Wir haben dich nur als Bringer froher Botschaft und Warner für alle Menschen entsandt; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht. (28) Und sie sagen: „Wann wird dieses Versprechen erfüllt, wenn ihr wahrhaftig seid?“ (29) Sprich: „Euch ist die Frist eines Tages festgesetzt, hinter der ihr weder eine Stunde zurückbleiben noch ihr vorausgehen könnt.“ (Der edle Koran 34:28-30)

34:28-30 - Allahs Offenbarung durch Seinen Gesandten Muhammed, Allahs Segen und Friede auf ihm, war nicht nur für das Volk in Mekka bestimmt, sondern für die ganze Menschheit zu allen Orten und Zeiten. Der Prophet sagte: „Vor mir ist jeder Prophet besonders zu seinem eigenen Volk geschickt worden, aber ich bin für die gesamte Menschheit geschickt worden.“[17] Damit wird der universale Charakter des Islam betont. Es handelt sich um eine frohe Botschaft über den paradiesischen Lohn für die Gläubigen und eine Warnung vor einer Strafe für die Ungläubigen; dies entspringt der Sorge und Barmherzigkeit des Erhabenen Schöpfers.[18]

 

وَقَالَ الَّذِينَ كَفَرُوا لَن نُّؤْمِنَ بِهَـٰذَا الْقُرْآنِ وَلَا بِالَّذِي بَيْنَ يَدَيْهِ ۗ وَلَوْ تَرَىٰ إِذِ الظَّالِمُونَ مَوْقُوفُونَ عِندَ رَبِّهِمْ يَرْجِعُ بَعْضُهُمْ إِلَىٰ بَعْضٍ الْقَوْلَ يَقُولُ الَّذِينَ اسْتُضْعِفُوا لِلَّذِينَ اسْتَكْبَرُوا لَوْلَا أَنتُمْ لَكُنَّا مُؤْمِنِينَ ﴿٣١﴾قَالَ الَّذِينَ اسْتَكْبَرُوا لِلَّذِينَ اسْتُضْعِفُوا أَنَحْنُ صَدَدْنَاكُمْ عَنِ الْهُدَىٰ بَعْدَ إِذْ جَاءَكُم ۖ بَلْ كُنتُم مُّجْرِمِينَ ﴿٣٢﴾ وَقَالَ الَّذِينَ اسْتُضْعِفُوا لِلَّذِينَ اسْتَكْبَرُوا بَلْ مَكْرُ اللَّيْلِ وَالنَّهَارِ إِذْ تَأْمُرُونَنَا أَن نَّكْفُرَ بِاللَّـهِ وَنَجْعَلَ لَهُ أَندَادًا ۚ وَأَسَرُّوا النَّدَامَةَ لَمَّا رَأَوُا الْعَذَابَ وَجَعَلْنَا الْأَغْلَالَ فِي أَعْنَاقِ الَّذِينَ كَفَرُوا ۚ هَلْ يُجْزَوْنَ إِلَّا مَا كَانُوا يَعْمَلُونَ ﴿٣٣﴾ 

„Und jene, die ungläubig sind, sagen: „Wir wollen keineswegs an diesen Koran glauben, noch an das, was vor ihm gewesen ist.“ Und könntest du nur sehen, wie sich die Ungerechten wechselseitig die Schuld zuweisen, wenn sie vor ihren Herrn gestellt werden! Diejenigen, die unterdrückt waren, werden dann zu denen, die hochmütig waren, sagen: „Wäret ihr nicht gewesen, wären wir ganz gewiss Gläubige geworden.“ (31) Jene, die hochmütig waren, werden zu denen, die unterdrückt waren, sagen: „Waren wir es etwa, die euch vom rechten Weg abhielten, nachdem er (der Koran) zu euch gekommen war? Nein, ihr selbst wart die Schuldigen.“ (32) Und jene, die unterdrückt waren, werden zu denen, die hochmütig waren, sagen: „Nein, aber es war (euer) Ränkeschmieden bei Nacht und Tag, als ihr uns befahlt, nicht an Allah zu glauben und Ihm Götter zur Seite zu setzen.“ Und in ihrem Innern werden sie von Reue erfüllt sein, wenn sie die Strafe sehen; und Wir werden Fesseln um die Nacken derer legen, die ungläubig waren. Sie werden nur für das entlohnt werden, was sie getan haben.“ (Der edle Koran 34:31-33)

34:31 - Hartnäckig, trotzig und unwillig lehnen die Ungläubigen sowohl die Rechtleitung des Koran als auch früherer Schriften ab, die dieselbe Quelle haben wie der Koran. Der Koran gibt Auskunft über ihre Lage am Jüngsten Tag, wenn sie auf ihre Strafe warten.[19]

34:32 - Die Hochmütigen wollen ihre Verantwortung nicht wahrhaben, obwohl sie im irdischen Leben die Schwachen als wertlose Objekte betrachtet haben. Heute aber, vor der Strafe, die beide erwartet, wenn alle falschen Werte zusammenbrechen, befragen sie sich gegenseitig. In den gegenseitigen Vorwürfen zwischen Verführern und Verführten gibt es auf beiden Seiten ein Körnchen Wahrheit.[20] Dennoch haben sich beide Seiten schuldig gemacht, indem sie sich nicht ihre persönliche Verantwortung bewusst gemacht haben.[21] Die beiden Gruppen beginnen allmählich zu begreifen, dass dieser armselige Dialog sie beide nicht von der Strafe bewahrt.[22]

 

وَمَا أَرْسَلْنَا فِي قَرْيَةٍ مِّن نَّذِيرٍ إِلَّا قَالَ مُتْرَفُوهَا إِنَّا بِمَا أُرْسِلْتُم بِهِ كَافِرُونَ ﴿٣٤﴾ وَقَالُوا نَحْنُ أَكْثَرُ أَمْوَالًا وَأَوْلَادًا وَمَا نَحْنُ بِمُعَذَّبِينَ ﴿٣٥﴾ قُلْ إِنَّ رَبِّي يَبْسُطُ الرِّزْقَ لِمَن يَشَاءُ وَيَقْدِرُ وَلَـٰكِنَّ أَكْثَرَ النَّاسِ لَا يَعْلَمُونَ ﴿٣٦﴾ وَمَا أَمْوَالُكُمْ وَلَا أَوْلَادُكُم بِالَّتِي تُقَرِّبُكُمْ عِندَنَا زُلْفَىٰ إِلَّا مَنْ آمَنَ وَعَمِلَ صَالِحًا فَأُولَـٰئِكَ لَهُمْ جَزَاءُ الضِّعْفِ بِمَا عَمِلُوا وَهُمْ فِي الْغُرُفَاتِ آمِنُونَ ﴿٣٧﴾ وَالَّذِينَ يَسْعَوْنَ فِي آيَاتِنَا مُعَاجِزِينَ أُولَـٰئِكَ فِي الْعَذَابِ مُحْضَرُونَ ﴿٣٨﴾ قُلْ إِنَّ رَبِّي يَبْسُطُ الرِّزْقَ لِمَن يَشَاءُ مِنْ عِبَادِهِ وَيَقْدِرُ لَهُ ۚ وَمَا أَنفَقْتُم مِّن شَيْءٍ فَهُوَ يُخْلِفُهُ ۖ وَهُوَ خَيْرُ الرَّازِقِينَ ﴿٣٩﴾

„Und Wir entsandten zu keiner Stadt einen Warner, ohne dass die, die darin ein Leben in Wohlstand führten, gesprochen hätten: „Gewiss, wir leugnen das, womit ihr gesandt worden seid.“ (34) Und sie sagten: „Wir haben mehr Güter und Kinder (als ihr); und wir werden nicht bestraft werden!“ (35) Sprich: „Wahrlich, mein Herr erweitert und beschränkt demjenigen die Mittel zum Unterhalt, dem Er will; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht.“ (36) Und es ist weder euer Gut, noch sind es eure Kinder, die euch Uns nahe bringen werden; die aber, die glauben und gute Werke tun, sie sollen den zweifachen Lohn für das, was sie getan haben, erhalten. Und in den Obergemächern (des Paradieses) werden sie sicher wohnen. (37) Doch jene, die versuchen, Unsere Zeichen zu entkräften - sie sind es, die der Strafe zugeführt werden. (38) Sprich: „Wahrlich, mein Herr erweitert und beschränkt demjenigen von Seinen Dienern die Mittel zum Unterhalt, dem Er will. Und was immer ihr spendet, Er wird es ersetzen; und Er ist der beste Versorger.“ (Der edle Koran 34:34-39)

34:34-35 - [23]

34:36 - Diese Aussage weist indirekt auch die Vorstellung vieler Menschen in der heutigen Zeit wie in der Vergangenheit zurück, materieller Wohlstand sei eine Rechtfertigung aller menschlichen Bestrebungen. Sie verstehen nicht die Weisheit, auf der das System der Verteilung begründet ist, und ziehen daraus die falsche Schlussfolgerung.[24]

34:37-38 - Dies kann zweierlei bedeuten, und beides ist richtig:

1. nicht Eigentum und Kinder bringen die Menschen ihrem Schöpfer näher, sondern Glaube und gute Werke;

2. Eigentum und Kinder können für einen solchen gläubigen, rechtschaffenen Menschen ein Mittel sein, Allah (t) näher zu kommen, der sein Eigentum für Allahs Sache einsetzt und seine Kinder zu gottesfürchtigen und rechtschaffenen Menschen erzieht.[25]

34:39 - Die Wiederholung dieses Themas [26] soll besonders betonen, dass reichlicher oder knapper Unterhalt in diesem Leben mit Allahs Weisheit verbunden ist. Denn dies gilt hier sogar für die Diener Allahs, unter denen wir Arme, Reiche und Unterbemittelte finden. Selbst in der scheinbar ungleichen Verteilung der guten Dinge dieses Lebens liegt ein guter und barmherziger Plan, zu dem gehört, dass die Armen und Unterbemittelten im Dienst der Reichen stehen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und die Reichen sind dazu verpflichtet, einen Anteil ihres Vermögens an die Armen abzugeben, weil dies ihnen zusteht. Diese Angelegenheit gehört zu den vielen Aspekten der innermenschlichen Beziehungen, um die soziale Bindung unter Menschen aufrechtzuerhalten. Dieser rechtliche Begriff des Korans bedeutet, dass das, was die Reichen an Spenden (z.B. Zekat) abgeben müssen, kein Akt der freien Gnade, sondern ein verbrieftes Recht der Armen, das Allah ihnen vorschreibt.[27]

 

وَيَوْمَ يَحْشُرُهُمْ جَمِيعًا ثُمَّ يَقُولُ لِلْمَلَائِكَةِ أَهَـٰؤُلَاءِ إِيَّاكُمْ كَانُوا يَعْبُدُونَ ﴿٤٠﴾ قَالُوا سُبْحَانَكَ أَنتَ وَلِيُّنَا مِن دُونِهِم ۖ بَلْ كَانُوا يَعْبُدُونَ الْجِنَّ ۖ أَكْثَرُهُم بِهِم مُّؤْمِنُونَ ﴿٤١﴾ فَالْيَوْمَ لَا يَمْلِكُ بَعْضُكُمْ لِبَعْضٍ نَّفْعًا وَلَا ضَرًّا وَنَقُولُ لِلَّذِينَ ظَلَمُوا ذُوقُوا عَذَابَ النَّارِ الَّتِي كُنتُم بِهَا تُكَذِّبُونَ ﴿٤٢﴾

„Und am Tage, wo Er sie alle versammeln (und) dann zu den Engeln sprechen wird: „Sind diese es, die euch dienten?“ (40) werden sie sagen: „Preis (sei) Dir! Dich haben Wir zum Beschützer, nicht sie. Nein, sie dienten den Jinn; an sie haben die meisten von ihnen geglaubt.“ (41) „So sollt ihr heute einander weder nützen noch schaden können.“ Und zu denen, die frevelten, werden Wir sprechen: „Kostet die Strafe des Feuers, das ihr zu leugnen pflegtet.“ (Der edle Koran 34:40-42)

34:40-42 - Hier geht es darum, dass die Götzendiener in Mekka, die zwar Allahs Existenz anerkannten, neben Ihm aber Engel und Jinn als Teilhaber an Seiner Macht als Nebengötter verehrten. Die hier gestellte Frage richtet sich am Tag des Jüngsten Gerichts nicht nur an die Engel, sondern auch an alle anderen Wesen, die jemals als Gottheiten verehrt worden sind.[28]

 

وَإِذَا تُتْلَىٰ عَلَيْهِمْ آيَاتُنَا بَيِّنَاتٍ قَالُوا مَا هَـٰذَا إِلَّا رَجُلٌ يُرِيدُ أَن يَصُدَّكُمْ عَمَّا كَانَ يَعْبُدُ آبَاؤُكُمْ وَقَالُوا مَا هَـٰذَا إِلَّا إِفْكٌ مُّفْتَرًى ۚ وَقَالَ الَّذِينَ كَفَرُوا لِلْحَقِّ لَمَّا جَاءَهُمْ إِنْ هَـٰذَا إِلَّا سِحْرٌ مُّبِينٌ ﴿٤٣﴾ وَمَا آتَيْنَاهُم مِّن كُتُبٍ يَدْرُسُونَهَا ۖ وَمَا أَرْسَلْنَا إِلَيْهِمْ قَبْلَكَ مِن نَّذِيرٍ ﴿٤٤﴾ وَكَذَّبَ الَّذِينَ مِن قَبْلِهِمْ وَمَا بَلَغُوا مِعْشَارَ مَا آتَيْنَاهُمْ فَكَذَّبُوا رُسُلِي ۖ فَكَيْفَ كَانَ نَكِيرِ ﴿٤٥﴾

„Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse verlesen werden, sagen sie: „Dieser ist nichts weiter als ein Mann, der euch von dem abwenden möchte, was eure Väter verehrten.“ Und sie sagen: „Dieser (Koran) ist nichts (anderes) als eine erdichtete Lüge.“ Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von der Wahrheit, wenn sie zu ihnen kommt: „Das ist nichts als eine offenkundige Zauberei.“ (43) Und Wir gaben ihnen keine Bücher, die sie (hätten) studieren (können), noch sandten Wir ihnen einen Warner vor dir. (44) Jene, die vor ihnen waren, leugneten ebenfalls - und diese haben nicht den zehnten Teil von dem erreicht, was Wir jenen gegeben hatten, und sie bezichtigten Meine Gesandten der Lüge. Doch wie war (die Folge davon) dass sie Mich verleugneten!“ (Der edle Koran 34:43-45)

34:43 - Der Begriff "Zauberei" wird häufig im Koran im Sinne von "fesselnder Beredsamkeit" benutzt.[29]

34:44-45 - Im Falle der vorislamischen Araber hatten die unmittelbaren Vorfahren keine Offenbarung von der klaren und eindeutigen Art erhalten, wie sie der Prophet mit seiner Schrift brachte. Dies sollte ein Grund sein, die Wahrheit freudig aufzunehmen, nicht sie zurückzuweisen.[30] In Zeiten vor den unmittelbaren Vorfahren der Araber hatten die Anhänger früherer Schriftreligionen oder auch die Leute von Saba oder die Ad und Semud zehnfach mehr an Gnadenerweisen, Begabungen, Macht und Wohlstand erhalten als die heidnischen Banu Kuraysch in Mekka. Als sie sich jedoch von Allahs Wahrheit abwandten, wandte sich Allah (t) auch von ihnen ab, und sie mussten die furchtbaren Folgen tragen. Dies sollte jeden demütig stimmen, nicht zuletzt die Nachwelt des Propheten Muhammed (صلى الله عليه و سلم), wenn sie Allahs Wahrheit verlässt; denn sie hat eine höhere Lehre bekommen. Umso schlimmer wird es den Wahrheitsleugnern gehen, denen eine so umfassende und deutliche Schrift wie der Koran zur Verfügung stand.[31]

 

قُلْ إِنَّمَا أَعِظُكُم بِوَاحِدَةٍ ۖ أَن تَقُومُوا لِلَّـهِ مَثْنَىٰ وَفُرَادَىٰ ثُمَّ تَتَفَكَّرُوا ۚ مَا بِصَاحِبِكُم مِّن جِنَّةٍ ۚ إِنْ هُوَ إِلَّا نَذِيرٌ لَّكُم بَيْنَ يَدَيْ عَذَابٍ شَدِيدٍ ﴿٤٦﴾

„Sprich: „Ich mahne euch nur an eines: dass ihr euch ernsthaft mit Allahs Sache - zu zweit oder einzeln - befasst und dann nachdenken sollt. Es ist in eurem Gefährten (dem Propheten) keine Besessenheit; er ist für euch nur ein Warner vor einer bevorstehenden strengen Strafe.“ (Der edle Koran 34:46)

34:46 - Dies ist ein Apell, die Verleumder dazu zu bringen, unabhängig von ihren Interessen und Begierden ihre unbegründete Verurteilung des Propheten (صلى الله عليه و سلم) als Irrsinniger zu überdenken. Nu‘man Ibn Baschir berichtete: „Der Prophet kam eines Tages heraus zu uns und rief dreimal: „O, ihr Menschen, kennt ihr das Beispiel von mir und euch?“ Sie antworteten: „Allah und Sein Prophet wissen am besten.“ Er sagte: „Das Beispiel von mir und euch ist wie das Beispiel eines Volkes, das einen Angriff seines Feindes befürchtete, und deswegen einen von ihnen ausschickte, um ihre Umgebung auszukundschaften. Als er seinen Auftrag ausführte, erblickte er den Feind, und so kehrte er zu ihnen zurück, um sie zu warnen. Er fürchtete, der Feind möchte ihn überholen, bevor er sein Volk gewarnt hätte. So zog er eilends sein Kleid aus und schwang es und rief laut: „O ihr Menschen, der Feind ist im Anmarsch. O ihr Menschen, der Feind ist im Anmarsch! O, ihr Menschen, der Feind ist im Anmarsch!“[32]

 

قُلْ مَا سَأَلْتُكُم مِّنْ أَجْرٍ فَهُوَ لَكُمْ ۖ إِنْ أَجْرِيَ إِلَّا عَلَى اللَّـهِ ۖ وَهُوَ عَلَىٰ كُلِّ شَيْءٍ شَهِيدٌ ﴿٤٧﴾ قُلْ إِنَّ رَبِّي يَقْذِفُ بِالْحَقِّ عَلَّامُ الْغُيُوبِ ﴿٤٨﴾قُلْ جَاءَ الْحَقُّ وَمَا يُبْدِئُ الْبَاطِلُ وَمَا يُعِيدُ ﴿٤٩﴾ قُلْ إِن ضَلَلْتُ فَإِنَّمَا أَضِلُّ عَلَىٰ نَفْسِي ۖ وَإِنِ اهْتَدَيْتُ فَبِمَا يُوحِي إِلَيَّ رَبِّي ۚ إِنَّهُ سَمِيعٌ قَرِيبٌ ﴿٥٠﴾ 

„Sprich: „Ich habe von euch keinen Lohn verlangt; denn dieser (Lohn) kommt euch zugute. Mein Lohn ist allein bei Allah; und Er ist der Zeuge aller Dinge. (47) Sprich: „Wahrlich, mein Herr, der Kenner des Verborgenen, schleudert (euch) die Wahrheit entgegen.“ (48) Sprich: „Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas zurückbringen.“ (49) Sprich: „Wenn ich irre, so irre nur ich selbst; und wenn ich rechtgeleitet bin, so geschieht es durch das, was mein Herr mir offenbart hat. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Nahe.“ (Der edle Koran 34:47-50)

34:47 - Im Koran wird die Tatsache oft erwähnt, dass Propheten keinen Lohn von den Menschen für ihre Rechtleitung verlangen. Darüber hinaus streben sie keinerlei Vorteile von ihnen an, sondern führen den Auftrag des Barmherzigen.[33] Es wäre deshalb eine Empfehlung an all diejenigen, die sich für den Weg der Botschaft einsetzen, dass sie den Propheten nachahmen und wie sie unentgeltlich arbeiten.[34]

34:48 - Der Ausdruck zeichnet das Bild eines Geschosses, das alles durchdringt, und dem nichts im Wege stehen kann.[35]

34:49 - Aufmerksamen Betrachtern war dies bereits klar ersichtlich, als diese Sure in Mekka offenbart wurde, aber mit der Weiterentwicklung des Islam in Medina wurde es der ganzen Welt deutlich.[36]

34:50 - Was der Mensch tut, geht im positiven und negativen Sinne auf sein Konto. Man muss den eigenen Schaden tragen, wenn er eine unheilsame Tat begangen hat.[37] Dies ist das fünfte und letzte Argument in diesem Abschnitt für die Götzendiener. Selbstverständlich ist mit diesem Vers nicht die Möglichkeit impliziert, dass der Prophet (صلى الله عليه و سلم) irrt oder vom rechten Weg abweicht.

 

وَلَوْ تَرَىٰ إِذْ فَزِعُوا فَلَا فَوْتَ وَأُخِذُوا مِن مَّكَانٍ قَرِيبٍ ﴿٥١﴾ وَقَالُوا آمَنَّا بِهِ وَأَنَّىٰ لَهُمُ التَّنَاوُشُ مِن مَّكَانٍ بَعِيدٍ ﴿٥٢﴾ وَقَدْ كَفَرُوا بِهِ مِن قَبْلُ ۖ وَيَقْذِفُونَ بِالْغَيْبِ مِن مَّكَانٍ بَعِيدٍ ﴿٥٣﴾ وَحِيلَ بَيْنَهُمْ وَبَيْنَ مَا يَشْتَهُونَ كَمَا فُعِلَ بِأَشْيَاعِهِم مِّن قَبْلُ ۚ إِنَّهُمْ كَانُوا فِي شَكٍّ مُّرِيبٍ ﴿٥٤﴾

„Könntest du nur sehen, wenn sie mit Furcht geschlagen sein werden! Dann wird es (für sie) kein Entrinnen geben; denn sie werden aus nächster Nähe erfasst werden. (51) Und sie werden sagen: „(Nun) glauben wir daran.“ Allein, wie kann das Erlangen (des Glaubens) ihnen an einem (so) fernen Orte möglich sein (52), wenn sie zuvor nicht daran geglaubt haben? Und sie äußern Mutmaßungen von einem fernen Ort aus. (53) Und ein Abgrund ist zwischen ihnen und ihren Begierden aufgerissen worden, wie es ihresgleichen schon zuvor widerfuhr. Auch sie befanden sich in beunruhigendem Zweifel.“ (Der edle Koran 34:51-54)

34:51 - Nach der Methodik des Korans kommt diese Beschreibung der Lage der Leugner am Tag des Gerichts als Gegenargument für ihre Hartnäckigkeit. Dies ist kein Versuch, um sie psychisch zu beeinflussen, sondern eine korrekte Warnung, die zu den doppelten Charakterzügen der Botschaft gehört, und zwar als Warnung und frohe Botschaft zugleich. Die Warnung ist also eine Fürsorge eines barmherzigen Schöpfers.[38]

34:52-54 - Hier ist die Beschreibung der Position, in der sie den Glauben hätten annehmen können. Diese liegt hinter ihnen, weit von einem entfernten Ort, nämlich von ihrem völlig anderen vergangenen irdischen Leben. Diese Verse zum Ende dieser sehr aufschlussreichen Sure beziehen sich auf die Position des siegreichen Islam in Medina - im Gegensatz zu dem verfolgten und unterdrückten Islam in der Frühzeit in Mekka.[39]


 

Alles Lob gebührt Allah, Dem Herrn der Welten.

 


[1] vgl. 7:l80; 17:110 und die Anmerkung dazu; für die göttlichen Attribute vgl. den Titel: "Und Allahs sind die Schönsten Namen", Islamische Bibliothek

 

[2] vgl. 8:4; 10:61 und die Anmerkung dazu

 

[3] vgl. 16:45; 26:187 und die Anmerkung dazu

 

[4] vgl. 21:79-80; 38:24 und die Anmerkung dazu

 

[5] vgl. Sura 27:17

 

[6] vgl. 21:82 / vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[7] vgl. 21:81-82; 38:30-38 und die Anmerkung dazu

 

[8] vgl. 39:30

 

[9] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[10] vgl. 27:22 und die Anmerkung dazu

 

[11] vgl. 27:22 und die Anmerkung dazu; ferner 56:28

 

[12] vgl. 7:17

 

[13] vgl. 14:22; 15:39-42; 17:62 und die Anmerkung dazu

 

[14] vgl. 17:56-57; 20:109 und die Anmerkung dazu

 

[15] vgl. 10:31-33

 

[16] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[17] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[18] vgl. 7:158, 187; 16:1921; 21:107; 25:1 und die Anmerkung dazu

 

[19] vgl. 28:48-51 und die Anmerkung dazu

 

[20] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[21] vgl. 7:38-39; 14:21; 28:63; 33:6668; 40:47-48; 41:29 und die Anmerkung dazu

 

[22] vgl. 10:21, 54; 13:5; 35:8, 43; 86:15 und die Anmerkung dazu

 

[23] vgl. 2:126, 212; 6:123; 7:60, 66, 75, 88, 90; 9:55; 11:116; 13:26; 17:16; 18:34 43; 19:73-77; 20:131; 23:33-34 31-33 und die Anmerkung dazu

 

[24] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt

 

[25] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt / vgl. 30:39; ferner 27:87-90 und die Anmerkung dazu

 

[26] vgl. 34:36

 

[27] vgl. 30:38 und die Anmerkung dazu

 

[28] vgl. 6:100; 25:17

 

[29] vgl. 74:24

 

[30] vgl. 30:35

 

[31] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt / vgl. 10:28-30; 35:23-26 und die Anmerkung dazu

 

[32] Hadis-Sammlung von Ahmad Ibn Hanbal / vgl. 7:134

 

[33] vgl. 25:57

 

[34] vgl. 10:72 und die Anmerkung dazu

 

[35] vgl. Übersetzung des BavariaVerlags, die in diesem Werk vorrangig vorkommt / vgl. 21:18 und die Anmerkung dazu

 

[36] vgl. 17:81 und die Anmerkung dazu

 

[37] vgl. 14:4

 

[38] vgl. 13:5; 17:13; 50:41

 

[39] vgl. 14:9

 

 


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Hilafet-i İslamiyye
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